Katja Riemann kämpfte "sehr aktiv" gegen Atomkraft

Katja Riemann
Katja Riemann © Cover Media

Katja Riemann (51) spielt nicht nur in ihrem neuen Film 'Das gespaltene Dorf' eine Atomkraft-Gegnerin, sondern war früher selbst aktiv.

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Politisch engagiert

Die Schauspielerin ('Fack ju Göhte') ist für ihr soziales Engagement bekannt und kämpft unter anderem seit Jahrzehnten für die Wahrung der Menschenrechte sowie gegen Kinderarmut und -handel. Außerdem unterstützt sie verschiedene Organisationen wie UNICEF und Amnesty International. Für ihr Engagement erhielt die Darstellerin 2010 sogar das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Da verwundert es wenig, dass Riemann schon in jungen Jahren als Aktivistin für Furore sorgte: "Ich habe sehr, sehr aktiv gegen Atomkraft gekämpft!" berichtete sie nun in einem 'Bild'-Interview und fügte hinzu: "Ganz im Stil der 68er! Ich habe demonstriert wie bescheuert, habe mich auf Gleise gesetzt und bin aus dem Unterricht geflogen, weil ich 'Atomkraft? Nein danke'-Buttons getragen habe."

Das Leben des Filmstars sei schon immer "stürmisch" verlaufen - im Beruf, im Privatleben und in der Öffentlichkeit. "Und das ist ja etwas Gutes", lachte Katja.

Dementsprechend gut konnte sich die Künstlerin auch mit ihrer neuen Rolle identifizieren: In dem ARD-Film 'Das gespaltene Dorf' verkörpert sie die Bürgermeisterin eines französischen Dorfes, die sich gegen Atomkraft einsetzt.

Trotz ihres Engagements wäre die Bürgermeisterrolle jedoch nichts, was sich Katja Riemann in der Realität für sich vorstellen könnte. Sie zweifelte daran, dass sie überhaupt Wähler haben würde und auch das Leistungspensum eines Politikers schüchtere sie ein. Hätte sie jedoch die Wahl, etwas zu verändern, dann wäre das die Bildung: "Das war schon immer mein Thema und da kann man gerade in Berlin noch unglaublich viel tun", erklärte sie.

Sicherlich würde sie sich auch für die Gleichberechtigung der Frauen einsetzen, schließlich hätten sie es weltweit viel schwerer als Männer. "Ja, Frauen haben es schwerer, denn sie haben keine Rechte, sie werden misshandelt; Mädchen dürfen nicht zur Schule gehen, werden verkauft, versklavt, vergewaltigt, missbraucht, beschnitten - und das ist doch alles der Wahnsinn! Das muss endlich aufhören … Derzeit wird die Welt vollends verrückt. Ja, Frauen haben es schwer. Und in Deutschland kann man es monetär bemessen", kritisierte sie in einem früheren Interview mit dem 'Berliner Kurier'.

Am 21. Januar um 20:15 Uhr läuft 'Das gespaltene Dorf' mit Katja Riemann in der ARD.

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