Katja Riemann: Bedrückende Dreharbeiten

Katja Riemann
Katja Riemann © Cover Media

Katja Riemann (50) sprach über die aufreibenden Dreharbeiten ihres neuen Projekts.

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Sie spielt eine Krebskranke

Die renommierte Darstellerin ('Fack ju Göhte') verkörpert in ihrem neuen Kinofilm ''Ohne dich' eine Frau namens Rosa, die bereits ein Mal gegen den Krebs kämpfte. Das Drama beginnt fünf Jahre später: Die tückische Krankheit taucht erneut auf, der Tumor hat gestreut und Rosa hat sich dazu entschlossen, sich keiner Therapie mehr zu unterziehen. Sie hat den Tod akzeptiert. Klar, dass die Dreharbeiten keine Spaßveranstaltung waren. "Am Set ging es mitunter sehr emotional zu, weil fast jeder bereits mit dieser Krankheit Erfahrung hatte. Ich auch", erklärte die Blondine im 'Kurier'-Interview. Trotzdem pochte die Schauspielerin darauf, dass der Film auch die innige Liebe zwischen Rosa und ihrem Ehemann Marcel (gespielt von Charly Hübner) thematisiert. Schließlich gäbe es immer einen Silberstreifen am Horizont. "Es geht um Liebe und Verlust und die grausame und tröstliche Gewissheit: Das Leben geht weiter. Rosa lebt bis zum letzten Moment ihr Leben. Sie tanzt, lacht und liebt ihren Mann so sehr, wie sie ihn 15 Jahre geliebt hat, letztlich ist es eine Liebesgeschichte, keine Krankheitsgeschichte."

Schlussendlich bittet Rosa ihren Gatten, Sterbehilfe zu leisten. Mit der 'Landesschau' sprach Katja darüber, dass sie bei den Dreharbeiten gerne an ihre Grenzen geht. "Für mich ist es ein totales Vergnügen, wenn es eine Herausforderung ist, das macht mir Freude." Mit der komplexen Rolle der Rosa habe sie - als gesunder Mensch - natürlich die Chance gehabt, wirklich "etwas zu spielen". Wie merkt sie einem Drehbuch aber an, dass ein Charakter so intensiv ist und ein Drehbuch genau das Richtige für sie ist? "Es ist ein intuitiver Moment, ob mich das berührt", erklärte Katja Riemann dem Moderatoren zunächst. Besonders habe sie gereizt, dass sie so eine Rolle noch nie verkörpert hat - bis jetzt. "Da hinzugehen, an diese Endgültigkeit, dass etwas zu Ende geht, das habe ich noch nie gespielt. Und mich damit zu beschäftigen, das war ganz besonders."

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