Katja Kessler: Kalifornischer Alltag

Katja Kessler
Katja Kessler © Cover Media

Katja Kessler (45) rät auch anderen Müttern zu einem Auslandsaufenthalt, wenn sich ihnen die Chance bietet - trotz Hürden.

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Statt kalifornischer Traum

Die Bestsellerautorin ('Herztöne') rührt momentan die Werbetrommel für ihr neues Buch 'Silicon Wahnsinn. Wie ich mal mit Schatzi nach Kalifornien auswanderte'. Schatzi ist Kesslers Ehemann und 'Bild'-Chefredakteur Kai Diekmann, der für ein Jahr ins Silicon Valley geschickt wurde. In ihrem neuen Werk berichtet die vierfache Mutter von ihren Erlebnissen mit ihrer Familie in den USA. Auf höchst amüsante Weise erzählt Kessler von den Alltagsdramen während des Auslandsaufenthaltes ihrer sechsköpfigen Familie und wie schnell sich der amerikanische Traum von Sommer, Sonne und Sandburgen bauen als Trugbild entpuppte.

"Das habe ich mir auch so vorgestellt. Und dann schnell gemerkt, dass zwischen mir und meinem kalifornischen Traum ganz viel kalifornischer Alltag wartet. Ich musste den Führerschein nachmachen. Diesen ganzen Behördenkram auf die Reihe kriegen. Haushalt, Kinder, mich organisieren. Wir sind ja nur mit sieben Koffern rübergeflogen. Die ersten Wochen waren taff", berichtete sie im Interview mit 'klatsch-tratsch.de'. Doch auch wenn ihr USA-Erlebnis nicht so reibungslos wie erhofft ablief, würde Kessler diese "Zwangsausreise" sofort wiederholen. Anderen Mehrfach-Mamis würde sie solch einen Auslandsaufenthalt ebenfalls sofort ans Herz legen und ihnen raten: "Als Chance begreifen! Leben ist das, was passiert, während du eifrig Pläne schmiedest. Ein Zitat von John Lennon, ich finde es sehr wahr."

Jetzt ist die Autorin wieder froh in Deutschland zu sein, auch wenn sie hier einige US-typische Dinge hier vermisst. "Ich vermisse das schöne kalifornische Licht. Man könnte denken, der liebe Gott hat eine Softtone-Birne in die Sonne geschraubt. Alles hat so einen unbeschreiblich warmen Glomm", erinnerte sie sich im Interview mit 'welt.de'. Außerdem gäbe es auch so einiges, was sich die Deutschen ihrer Meinung nach von den Amerikanern abschauen könnten: "Ganz klar: Die Nettigkeit, die Freundlichkeit. Ich mag das ja sehr, wenn ich gefragt werde: 'Hi, how are you doing today?' Ich sag mir immer: 'Lieber unecht freundlich, als echt unfreundlich!' Da können wir Deutschen noch viel lernen von den Amerikanern", befand sie.

Am 28. August findet die Buchpremiere von Katja Kesslers neuem Werk auf der Kultur-Bühne im Berliner Kaufhaus Dussmann statt.

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