Katherine Heigl: Absolute Ahnungslosigkeit

Katherine Heigl
Katherine Heigl © Cover Media

Katherine Heigl (35) ist kein Fan von Politik und muss in ihrer neuen Serie trotzdem eine CIA-Mitarbeiterin darstellen.

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Bei Politik muss sie passen

Die Fernseh-Grazie ('Grey's Anatomy') verkörpert ab heute [17. November] in Amerika in der neuen Drama-TV-Serie 'State of Affairs' eine hochrangige CIA-Analystin, die ein Verhältnis mit dem Sohn der Präsidentin hat. Privat hat die Hollywood-Beauty keinen blassen Schimmer von Politik und liebt es im Gegensatz zu ihrer Figur auch nicht, andere zu beeinflussen. "Es ist ironisch, dass ich eine CIA-Serie mache und es geht viel um [Washington] D.C. - ich bin in politischen Themen ganz schlecht", sinnierte Katherine gegenüber 'USA Today'. "Ich verstehe die Politik nicht."

Katherines Mangel an Geschicktheit dabei, ihre Gefühle über TV- und Filmprojekte auszudrücken, ist weitläufig bekannt. Als Ergebnis hat sie sich dadurch den Ruf eingehandelt, eine schwierige Schauspielerin zu sein, obwohl sie sich immer bemühte, diese Gerüchte abzustreiten. Doch lehnte sie 2008 eine mögliche Emmy-Nominierung für ihre Arbeit an der Ärzte-Serie 'Grey's Anatomy' ab und betonte zu der Zeit, dass ihre Serienfigur so schlecht geschrieben sei, dass sie einfach nicht genug Potenzial für eine Nominierung hergäbe. Außerdem machte sie sich unbeliebt, als sie ihre Komödie 'Beim ersten Mal' als "sexistisch" beschimpfte.

Rückblickend hat die Amerikanerin zugegeben, dass sie "Menschen verstimmt" hätte und wünschte, ein paar der Äußerungen nicht gemacht zu haben. Doch ihrer Meinung nach sei die anhaltende Kritik unberechtigt. "Ich sagte, dass es mir leid tut. Ich wollte nie jemandes Gefühle verletzen. Ich war etwas schnippisch und ein bisschen salopp, das auszuspucken, was ich dachte und fühlte", erklärte sie sich.

Doch die alten Geschichten sollen nun vergessen sein: Die TV-Grazie möchte sich nun voll und ganz ihrer neuen Serie widmen und betonte, dass sie ihre zwei ausführenden Produzenten "wirklich gut" kennengelernt hat. Beide sind ehemalige Mitglieder der CIA und die Darstellerin erklärte, das trotz ihrer Gleichgültigkeit in Bezug auf Politik sie ihre Bosse "faszinierend" finde. "Warum zum Teufel sollte man das tun wollen? Ich wollte etwas näher auf diese Psyche eingehen, auf Leute, die diese Entscheidung treffen. Auf diesem Level der Intelligenz kann man viele Dinge tun. Warum widmet man diese Art von Zeit und Energie etwas, dass einem keinen Ruhm, kein Geld bringt? Die Einsätze sind so groß. Diese Leute verdienen viel Anerkennung", befand Katherine Heigl.

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