Katarina Witt muss sich nichts mehr beweisen

Katarina Witt muss sich nichts mehr beweisen
Immer ein Lächeln auf den Lippen: Katarina Witt © ddp images

Happy Birthday, Katarina Witt! Die frühere Eisprinzessin feierte am 3. Dezember ihren 50. Geburtstag. Keine Frage, die gebürtige Sächsin kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken: Sie ist sechsfache Europameisterin, vierfache Weltmeisterin und wurde zweimal Olympiasiegerin im Eiskunstlauf. Zudem zierte sie das Cover des meistverkauften "Playboy" seit Marilyn Monroe und stand mit Schauspielgrößen wie Robert De Niro und Tom Cruise vor der Kamera.

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Sie feiert ihren 50.

Auch heute noch macht Witt regelmäßig von sich reden. Die 50-Jährige arbeitet unter anderem als Produzentin, Moderatorin, Autorin und Motivationsrednerin. "Die Anfragen reißen nicht ab, für Interviews, für Beiträge, für Moderationen und Charity-Projekte. Ich halte Motivationsvorträge in Firmen und bin Botschafterin für Disney on Ice und BMW. Außerdem kümmere ich mich intensiv um meine Stiftung, die Kinder mit körperlicher Behinderung unterstützt und fördert. Und ich habe angefangen, ein erfülltes Privatleben zu haben", fasste sie unlängst im Interview mit dem "Zeit Magazin" ihr heutiges Leben zusammen.

 

Man kann nicht alles haben

 

Eine eigene Familie blieb der einstigen Vorzeige-Athletin bis heute verwehrt. "Man kann nicht alles haben. Ich habe für meinen Traum Jahre gekämpft. Ich hatte das Eis. Ich lebte in Amerika, ich hatte langjährige Beziehungen, von denen niemand etwas weiß...", erklärte sie im Gespräch mit dem Magazin "Stern".

Beziehungen hatte Witt unter anderem mit "Mac Gyver" Richard Dean Anderson, dem Berliner Musiker Ingo Politz, dem Hollywood-Regisseur Danny Houston und dem Hamburger Musiker Rolf Brendel. "Ich habe schöne Lieben gelebt. In jedem Lebensabschnitt hatte ich immer den richtigen Mann an meiner Seite", erinnerte sie sich 2011 im Interview mit der "B.Z". "Kinder sind für viele Frauen die Erfüllung ihres Lebens. Meine Erfüllung war das Eiskunstlaufen oder mein Beruf. Ich habe gelernt, dass ich nicht alles im Leben haben kann."

Heute blicke sie beruhigt auf das zurück, was sie geschafft habe, erzählte sie dem "Zeit Magazin" weiter. "Das ist natürlich extrem schwer, gerade für Athleten. Aber mit dem Alter kommt bei mir immer mehr Stolz dazu, dass ich in meinem Leben niemandem mehr etwas beweisen muss."

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