Karrierehighlight der Punkband ,Beatsteaks' aus Berlin

Die Punkband Beatsteaks bei einem Konzert
Die ,Beatsteaks' heizen ihrem Publikum ein © picture alliance / Jazzarchiv, Isabel Schiffler

Die Berliner Jungs starten durch

Das erste Album der ‚Beatsteaks‘ aus dem Jahr 1997 heißt ‚48/49‘. Es ist nach der Hausnummer benannt, in der sich der Proberaum der Band befand. Dieses Album war zugleich die bislang letzte Langspielplatte der Gruppe, auf der sich deutschsprachige Songs befanden. Weder ‚48/49‘ noch den Nachfolgern ‚Launched‘ aus dem Jahr 1999 und ‚Living Targets‘ (erschienen 2002) war ein Einstieg in die deutschen Charts vergönnt. Allerdings konnte die Band ihre Bekanntheit steigern, indem sie als Vorgruppe für Bands wie ‚Bad Religion‘, ‚Die Ärzte‘ und ‚Die Toten Hosen‘ auftrat. Im Dezember 2002 spielten die ‚Beatsteaks‘ vor rund 3.000 Zuschauern in der Berliner ‚Columbiahalle‘, und verteilten bei der Gelegenheit die kostenlose ‚Wohnzimmer-EP‘.

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Deren Produktion übernahm Moses Schneider, der fortan zum festen Produzenten der Band wurde. Mit Schneider nahmen die ‚Beatsteaks‘ ihr nächstes Studioalbum ‚Smack Smash‘ auf, das den Durchbruch der Gruppe bedeuten sollte. Der Tonträger, der im März 2004 erschien, stieg auf Platz 11 der deutschen Charts und verkaufte sich mehr als 200.000 Mal. Darauf enthalten waren unter anderem die erste Single ‚Hand in Hand‘ sowie die Erfolgssongs ‚I Don‘t Care as Long as You Sing‘ und ‚Hello Joe‘. Ebenfalls im Jahr 2004 gewannen die ‚Beatsteaks‘ einen ‚MTV European Music Award‘ in der Kategorie ‚Best German Act‘, wobei sie sich unter anderem gegen ‚Rammstein‘ und ‚Die Toten Hosen‘ durchsetzten.

Im März 2007 folgte mit ‚Limbo Messiah‘ das nächste Album der ‚Beatsteaks‘, das es auf den dritten Platz der deutschen Hitparade schaffte. Ein Jahr später erschien ‚Kanonen auf Spatzen‘, das erste Live-Album der Band. Das Material hierfür wurde auf insgesamt 90 Konzerten aufgezeichnet. Produzent Moses Schneider hatte die schwierige Aufgabe, daraus eine stimmige Zusammenstellung zu schaffen. ‚Kanonen auf Spatzen‘ stieg schließlich auf Rang fünf der deutschen Charts. Mit der Langspielplatte ‚Boombox‘ aus dem Jahr 2011 gelang es den ‚Beatsteaks‘ erstmals, an die Spitze der Hitparade zu klettern. Das Lied ‚House on Fire‘ war auf dem europäischen Soundtrack des Films ‚Transformers – Die dunkle Seite des Mondes‘ zu hören. Auch mit dem Album ‚Beatsteaks‘, das im August 2014 erschien, gelang es der Band, den ersten Platz der deutschen Charts zu erreichen.

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