Karoline Herfurth: Kann ich das wirklich?

Karoline Herfurth: Kann ich das wirklich?
Karoline Herfurth © Cover Media

Karoline Herfurth (31) hat gelernt, dass das Scheitern zur Schauspielerei gehört.

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Schauspielstudium mit Skepsis

Die deutsche Filmschönheit machte erstmals im Jahr 2000 im Kinohit 'Crazy' auf sich aufmerksam. Es folgten zahlreiche Rollen in Erfolgen wie 'Mädchen, Mädchen', 'Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders' oder 'Fack ju Göhte'. Auch wenn sie heute zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen des Landes zählt, hatte Karoline einst mit Selbstzweifeln zu kämpfen.

"Es gab während meines Schauspielstudiums Situationen, in denen ich daran gezweifelt habe, ob ich das wirklich kann", erinnerte sie sich im Hochschulanzeiger der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'. "Aber das Scheitern gehörte dazu, um zu verstehen, worum es geht."

2008 machte sie schließlich den Abschluss an der Schauspielschule, da sie aber "schon immer wahnsinnig gerne" lernte, schrieb sie sich danach an der Freien Universität in Berlin ein, um Soziologie und Politikwissenschaft zu studieren.

"Es gab Situationen, da hab ich morgens in der Maske Aristoteles und Platon gelesen. Oder auch in Drehpausen. Aber gerade politische Texte kann man nicht nebenher lesen", sah sie ein, deshalb studiert sie nur in Teilzeit, um weiterhin vor der Kamera stehen zu können.

Und nicht nur das: Auch hinter die Kamera zieht es Karoline. 'SMS für dich' heißt der Film, für den sie das Drehbuch mitschrieb und bei dem sie die Regie übernehmen wird. Noch bis zum 3. Dezember wird die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Sofie Cramer in Berlin gedreht, neben ihr selbst in der Hauptrolle werden zudem Stars wie Nora Tschirner (34, 'Keinohrhasen'), Katja Riemann (52, 'Bandits') und Friedrich Mücke (34, 'Vaterfreuden') in der romantischen Komödie zu sehen sein. Darum geht's: Eine junge Frau schreibt zwei Jahre nach dem Tod ihres Freundes noch immer SMS an dessen Handy. Seine Nummer ist mittlerweile an einen neuen Besitzer vergeben, der davon so beeindruckt ist, dass er die Trauernde kennenlernen will.

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