Karoline Herfurth: Ich spicke nicht!

Karoline Herfurth
Karoline Herfurth © Cover Media

Karoline Herfurth (30) würde niemals bei einem Sitznachbarn abschreiben, um eine bessere Note zu bekommen.

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Zu ehrgeizig

Die Darstellerin ('Wir sind die Nacht') machte 2008 ihren Abschluss an der Ernst-Busch-Schauspielschule und fing anschließend an, Soziologie und Politikwissenschaften zu studieren. Wenn eine Klausur ansteht, müssen sich ihre Mitstudenten keine Sorgen machen: Die rothaarige Kino-Schönheit sei kein Spicker-Typ. "Nein, dafür bin ich zu ehrgeizig. Ich habe noch nie gespickt und kann auch beim Spielen nicht schummeln. Dann macht mir das Spielen keinen Spaß mehr. Aber dafür kann ich gut verlieren. Ich habe so viele kleine Geschwister, da gewöhnt man sich das zwangsläufig an", so die Berlinerin, die mit sieben Brüdern und Schwestern aufwuchs, im Interview mit dem 'Berliner Kurier'. Karoline glänzte bereits in Kassenschlagern wie 'Das Parfüm' und besonders, seitdem sie in der Komödie 'Fack ju Göhte' zu sehen war, ist sie erfolgreicher denn je. Wieso hat sich die erfolgreiche Filmschönheit dann überhaupt dazu entschlossen, noch mal die Schulbank zu drücken? "Aus Neugier. Ich habe ein Gehirn, was gerne beschäftigt wird. Vergangenen November stand ich kurz davor, das Studium abzubrechen. Aus Zeitmangel, weil ich so viel arbeite. Aber ich habe gemerkt, dass es mir fehlen würde."

Heute feiert die Darstellerin ihren 30. Geburtstag - auf diesen Tag freute sie sich im Vorfeld zunächst gar nicht. "Anfang des Jahres war ich etwas schlecht drauf, was ich irgendwann darauf zurückführte, dass die 30 schon bestimmte Dinge mit sich bringt. Man hat jetzt ein Gefühl für Vergangenheit, wenn ich bedenke, dass ich vor 26 Jahren die meisten meiner Freundinnen kennengelernt habe, nämlich in der ersten Klasse", gestand sie im Gespräch mit der 'B.Z.'. Doch mache sie sich jetzt keine Gedanken mehr, was das Leben noch mit sich bringen und wie alt sie wohl werden mag. Ihre Stimmung hellte sich durch positive Gedanken wieder auf: "Ich habe einen Deal mit dem Leben gemacht, dass ich 100 werde! Von daher bin ich wieder ganz happy." Doch wie viele Frauen, die eine große Veränderung durchleben, musste sich auch optisch etwas tun: "Im Januar habe ich mir die Haare abgeschnitten, weil ich endlich und zum ersten Mal ein halbes Jahr drehfrei hatte." Schon immer wollte sie sich von ihrer langen Mähne trennen - doch der Beruf machte ihr bis dahin immer einen Strich durch die Rechnung. "Ich wollte mir schon immer mal die Haare abschneiden und auf eigene Initiative zum Friseur gehen. Ich war nämlich noch nie beim Friseur, um mir die Haare so machen zu lassen, wie ich es will. Deshalb habe ich auch noch nie selbst dafür bezahlt, sondern immer eine Produktionsfirma, damit die Haare so gestylt werden, wie es die Rolle verlangte."

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