Karoline Herfurth: "Der zweite Teil soll Spaß machen"

Karoline Herfurth: "Der zweite Teil soll Spaß machen"
Karoline Herfurth © Cover Media

Karoline Herfurth (31) versucht, sich von dem Druck, der nach dem Erfolg von 'Fack ju Göhte' auf allen Beteiligten lastet, nicht stressen zu lassen.

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Fack ju Göhte 2

Die Filmheldin schlüpfte auch im gerade angelaufenen zweiten Teil des Komödienkrachers wieder in die Rolle der eifrigen, aber leider nicht besonders durchsetzungsfähigen Lehrerin Lisi Schnabelstedt. Sie weiß genau, welche Erwartungen an den Film gestellt werden und wie sie damit umgeht:

"Wir alle wollen Zuschauererwartungen erfüllen", gab sie im Interview mit 'outnow.ch' zu. "Der zweite Teil soll Spaß machen und ans Herz gehen. Viele Figuren, welche die Zuschauer ins Herz geschlossen haben, sollte man wiedersehen können. Ich würde das nicht Druck nennen, aber dies war unsere Herausforderung."

Überhaupt stellten Komödien andere Anforderungen an einen Schauspieler als ein Drama, erklärte die Berlinerin weiter: "Es gibt eine unterschiedliche Spieltemperatur. Wenn ich in einer Komödie traurig bin, bin ich anders traurig als im Drama. Von der Emotionalität finde ich Drama belastender. Natürlich muss ich die Dinge, die die Figur erleidet, genauso ernst nehmen im Spiel. Aber das passiert alles mit einem ganz anderen Timing."

Karoline Herfurth wurde als Jugendliche auf dem Schulhof entdeckt und für eine kleine Rolle in dem Erfolgsfilm 'Crazy' besetzt. Nach Parts in Filmen wie 'Mädchen, Mädchen' und 'Eine andere Liga' begeisterte sie einige Zeit später in der Süskind-Verfilmung 'Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders' als das schöne Mirabellenmädchen.

Trotz ihres frühen Erfolgs machte Karoline ihr Abi und ging auf die Schauspielschule. Dass sie schon in der Schule ziemlich fleißig war zeigt, wie wichtig es ihr ist, Dinge "ernsthaft" zu betreiben, wie sie im Gespräch mit 'sueddeutsche.de' erklärte: "Das Abi war eine Vernunftsache. Und wäre ich nicht auf die Schauspielschule gegangen, würde ich mich in meinem Beruf unfertig fühlen. Der Regisseur Rainer Kaufmann hat mir da auch sehr zugeraten: Mach das! Ich gehörte gar nicht zu den Besten auf der Schauspielschule, habe das aber nie bereut."

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