Karl Moik ist tot: Kollegen sind in tiefer Trauer

Karl Moik ist tot: Kollegen sind in tiefer Trauer
Dieses gemeinsame Bild postete Patrick Linder (l.) auf Facebook © Facebook/Patrick Lindner

Freunde und Kollegen von Karl Moik wollen die Nachricht nicht glauben. Der Tod des Moderators berührt sie tief. So beispielsweise Musiker Patrick Linder, der unter ein gemeinsames Bild auf Facebook schrieb, er habe Moik viel zu verdanken und er habe den Anfang seiner Karriere wesentlich geprägt. "Liebe Edith, liebe Evelyne, lieber Wolfgang meine Gedanken sind ganz bei Euch, ich bin sehr traurig. R.I.P. Lieber Karl Du bleibt für immer in unseren Herzen", wendet er sich dann an Moiks Frau und Kinder. "Ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr ich traurig bin. Bin nur am weinen. Ich bin in Gedanken bei Familie Moik.... In tiefer Trauer", schließt sich Stefan Mross an.

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Abschied von einem Idol

 

Auch der ORF trauert

 

Auch der ORF, der Moiks erfolgreiche Volksmusiksendung gemeinsam mit dem BR und dem SFR produzierte, meldete sich bereits zu Wort. Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Karl Moik war als Erfinder des ,Musikantenstadl' Wegbereiter für einen unvergleichbaren Erfolgslauf volkstümlicher Musiksendungen im Fernsehen", lobt er den Verstorbenen. Er hebt seine "unermüdliche Begeisterung, sein[en] aufopfernde[n] Enthusiasmus und sein Gespür für Unterhaltung" hervor und spricht seiner Frau und seiner Familie tiefes Mitgefühl aus.

Und auch ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner bescheinigt, Moik sei ein "einzigartiger Entertainer" und ein "herausragender Mensch" gewesen: "Er wird als einer der großen unvergesslichen deutschsprachigen Entertainer, schillernde Persönlichkeit und Förderer der deutschsprachigen Volkmusikszene in Erinnerung bleiben". Die traurige unerwartete Nachricht von seinem Tod hinterließe einen tiefen Schmerz.

 

BR und SFR sprechen ihr Beileid aus

 

Ebenso trauert der Bayerische Rundfunk: "Karl Moik hat den ,Musikantenstadl' mit seiner Persönlichkeit, Kraft und Kreativität zu einer starken und beliebten Marke gemacht, die seither regelmäßig Millionen Zuschauer in drei Ländern begeistert", heißt es von Seiten der Leiterin des Programmbereichs "Bayern und Unterhaltung", Anette Siebenbürger. Christoph Gebel, Abteilungsleiter der Unterhaltungssparte beim SRF fügt an: "Das Schweizer Publikum, die hiesige Volksmusikszene und Schweizer Radio und Fernsehen sind ihm für sein Schaffen ungemein dankbar. Mit ihm verlieren wir eine Identifikationsfigur für dieses Genre. Unsere Gedanken sind bei der Familie, den Angehörigen und seinen Freunden".

25 Jahre lang hatte Moik regelmäßig Zuschauer durch den "Musikantenstadl" geführt, heute Vormittag verstarb der Moderator im Alter von 76 Jahren in Salzburg. 2014 hatte er einen schlimmen Herzinfarkt erlitten, von dem er sich nie vollständig erholte.

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