Karl Dall: Es wird nie wieder so sein wie früher

Karl Dall
Karl Dall © coverme.com

Karl Dall (72) leidet auch im Nachhinein noch an den vier Tagen Gefängnis, die er vor Kurzem überstehen musste.

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Gefangen nach der Entlassung

Eine Schweizer Journalistin hatte den Entertainer ('Der Opa') der Vergewaltigung bezichtigt, Dall musste daraufhin in Untersuchungshaft. Mit der 'Bild'-Zeitung sprach er über seine Erfahrungen in der Zelle: "Wenn ich nicht mehr schlafen konnte, habe ich mir eine Zigarette angezündet. Jetzt weiß ich auch, warum fast alle Knackis rauchen - ganz tief inhalieren und man wird ein wenig blöd im Kopf. Mir haben seit 40 Jahren die Zigaretten nicht mehr so gut geschmeckt. Fünf Zigaretten stehen jedem Häftling laut JVA-Ordnung zu. Ich habe sechs bekommen. Das war wohl der Dall-Bonus."

Mittlerweile ist der Moderator wieder zu Hause bei seiner Familie. Dennoch wird es noch eine Weile dauern, bis der Alltag wieder einkehren kann. "Auch nach der Freilassung fühle ich mich gefangen. Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, traue mich jetzt aber kaum noch raus. Dabei würde ich gerne über den Weihnachtsmarkt gehen und für meine Enkeltochter Geschenke kaufen. Ich wünsche mir, in Zukunft wieder unbekümmert durchs Leben gehen zu können. Aber es wird niemals mehr so sein, wie es vorher war."

Jetzt hofft der beliebte Unterhaltungsexperte darauf, dass das Verfahren schnell eingestellt wird.

Die Journalistin behauptet, im September von dem Entertainer in einem Zürcher Hotel vergewaltigt worden zu sein. Karl Dall bestreitet die Vorwürfe und gab an, mit der Frau lediglich gesprochen zu haben, einen sexuellen Kontakt habe es nicht gegeben.

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