Kanye West: Mini-Shitstorm wegen teurer Kollektion

Kanye West: Mini-Shitstorm wegen teurer Kollektion
Fühlt sich als Opfer der Preispolitik von Adidas: Kanye West © Evan Agostini/Invision/AP

Kanye West (38, "Bound 2") ist nicht nur Musiker und US-Präsidentschaftskandidat in spe, sondern will auch glaubwürdiger Mode-Designer werden. Am Freitag ist seine neue Kollektion "Yeezy Season 1" erschienen - und zumindest in Großbritannien bei so einigen trendaffinen Käufern auf großes Interesse gestoßen. Mancherorts waren in den Geschäften und Online-Stores schon am Freitagabend einige Teile ausverkauft, wie die "Daily Mail" berichtet. Einige Seiten sammeln bereits Verkaufsstellen, an denen die Klamotten noch zu kaufen sind.

Trotzdem teilweise ausverkauft

Einige kleine Makel rund um den Launch der Kollektion bei Adidas gibt es aber. Etwa die bereits seit längerem schwelende Kritik, Wests Kreationen seien nur leicht bearbeitete Standard-Stücke. Schlimmer aber noch: Einige Fans scheinen sehr erbost über die Preispolitik des Rappers und machten ihrem Ärger auf Twitter Luft, auch in Deutschland. "Neuwagen oder doch die Kollektion aus der #Yeezy Season 1? Preislich gibt sich das nicht viel, das Auto ist aber wohl schöner", postete etwa ein User.

Tatsächlich scheinen 300 Euro für einen Longsleeve oder satte 2.900 Euro für eine Lederjacke nicht ausgesprochen sozialverträglich. West verteidigte sich umgehend in einem Radiointerview: "Das ist etwas, was das Unternehmen getan hat, ich will wirklich so viele Leute wie möglich erreichen. Ich wollte nicht, dass der Preis 350 Euro beträgt." - Aber ob ein schnöder Sportartikelhersteller wirklich nach eigenem Gutdünken die Preise für die Kollektion des selbsternannten "größten Rockstars der Welt" festlegen kann? Einige Zweifel bleiben.

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