Kanye West: Buhrufe in London

Kanye West
Kanye West © Cover Media

Kanye West (37) hat schon wieder den Zorn der Besucher des Wireless Festivals auf sich gezogen.

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Schon wieder!

Der Rapper ('Mercy') verärgerte das Publikum schon am Freitagabend, als er seine Show unterbrach und in eine 20-minütige Schimpftirade über die Modebranche überging. Als er am Samstagabend auf die Bühne kam, hielt er vor den genervten Zuschauern abermals eine Wutrede. "Der einzige Grund, warum ich jetzt auf dieser Bühne stehe, ist, weil ihr alle meine Clique seid", soll er laut der britischen Zeitung 'The Mirror' gesagt haben und wütete weiter: "Ihr wisst, dass ich bis drei Uhr morgens ins Studio gehe, sodass ihr euch die Musik in eurem Auto anhören könnt." Leider gefiel den Zuhörern das Geschwätz des Künstlers gar nicht, sodass die Menge Berichten zufolge anfing, nach dem Rapper Drake (27, 'Take Care') zu fordern. Daraufhin bat der Chartstürmer, dass die großen Leinwände an den Seiten ausgeschaltet werden sollen - dadurch konnte der Großteil der Menge den Star gar nicht sehen. "Im wahren Leben bin ich sehr schüchtern", gestand er dem Publikum zwischen den Buhrufen. "Manchmal ist es schwer, weil ich zu schüchtern bin. Ich bin arrogant und schüchtern und etwas faul. Ich bin zu faul, um euch anzulügen. Ich bin zu arrogant, um euch anzulügen." Danach soll der Rapper angefangen haben, über sein Image im Showbiz zu sprechen, als die Menge abermals 'Wir wollen Drake' schrie.

Dieser Vorfall gleicht dem Debakel von Freitagabend, als der 'Stronger'-Interpret dem Publikum erzählte, dass die Modeszene ihm gegenüber voreingenommen sei und ihn wegen seiner Hautfarbe diskriminiere. "Ich werde keine Namen nennen, aber Nike, Louis Vuitton und Gucci: Diskriminiert mich nicht, weil ich ein schwarzer Mann bin, der Musik macht […] Es geht darum, dass ich meinen Traum lebe", wütete er laut 'Daily Mail' weiter.

Mal sehen, was Kanye West bei seinem heutigen Auftritt in London vom Stapel lassen wird.

Cover Media

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