Kachelmann-Prozess: Schwarzer muss draußen warten

Eklat im Gerichtssaal

Der Vergewaltigungs-Prozess gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann ist um einen pikanten Paukenschlag reicher: Kachelmanns Verteidiger hat die prominente Prozessbeobachterin Alice Scharzer bis auf weiteres aus dem Saal verbannen lassen.

Stinksauer verließ Alice Schwarzer den Gerichtssaal - unfreiwillig und vorerst zum letzten Mal. Dank des neuen Schachzugs ihres Intimfeinds: Kachelmann-Anwalt Johann Schwenn. Überraschend hatte er zuvor beantragt, dass Schwarzer als Zeugin im Prozess vernommen wird.

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Eskalation im Kleinkrieg

Und als Verfahrensbeteiligte darf sie den Gerichtssaal vorerst nicht mehr betreten: Wenn das jetzt einreißt, dass Journalisten, die recherchieren und mal mit jemandem gesprochen haben und nach etwas gefragt haben, als Zeugen geladen werden können – ja, nun Donnerwetter!", so Alice Schwarzer.

Es ist die Eskalation im Kleinkrieg zwischen Schwarzer und Schwenn: Der streitbare Anwalt wirft der Feministin einen öffentlichen Feldzug gegen Kachelmann vor. Als Zeugin will er sie nach ihren Kontakten zum Therapeuten des mutmaßlichen Kachelmann-Opfers Sabine W. befragen. Nächsten Mittwoch geht der Prozess weiter.

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