Kachelmann erwirkt Verfügung gegen Ex-Geliebte

Nach seinem Freispruch im Vergewaltigungsprozess hat Wettermoderator Jörg Kachelmann eine einstweilige Verfügung gegen seine ehemalige Geliebte erwirkt. Die 38-Jährige darf nach dem Beschluss des Landgerichts Köln nicht mehr öffentlich behaupten, Kachelmann habe sie "unter Einsatz eines Messers vergewaltigt". Die Nebenklägerin hatte nach dem Ende des Prozesses gegen Kachelmann in einem Interview mit der Zeitschrift 'Bunte' ihre Vorwürfe gegen Kachelmann wiederholt.

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Eine Sprecherin des Burda-Verlags sagte, es werde derzeit geprüft, ob die 'Bunte' gegen den Beschluss des Landgerichts rechtlich vorgeht. Rechtsanwalt Thomas Franz, der die 38-Jährige als Nebenklägerin vor Gericht vertreten hatte, wollte sich nicht äußern.

In ihrem Urteil hatten die Richter im Prozess gegen Kachelmann allerdings betont, dass sie weder von der Schuld noch der Unschuld Kachelmanns überzeugt seien. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Nebenklägerin legten gegen das Urteil Revision ein.

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