Justin Bieber macht keine Selfies mehr mit Fans: Der Sänger fühlt sich wie ein "Zoo-Tier"

Keine Fan-Selfies mehr: Justin Bieber fühlt sich wie ein "Zoo-Tier"
Justin Bieber stößt seine Fans erneut vor den Kopf © instagram.com/justinbieber

Erst hat Justin Bieber (22, "Purpose") alle Meet-and-Greets mit seinen Fans bei seiner aktuellen Welttournee abgesagt, nun müssen seine Anhänger auch auf Selfies mit ihrem Idol verzichten. Der Sänger hat auf seinem Instagram-Account ein Fotoverbot verkündet. Offenbar kam es zu einem unschönen Zwischenfall, der Bieber zu diesem Entschluss veranlasst haben soll.

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Justin Bieber schockt seine Fans erneut

Biebers Instagram-Ankündigung im Wortlaut: "Wenn ihr mich irgendwo seht, seid euch darüber im Klaren, dass ich kein Foto mit euch machen werde. Wir sind an dem Punkt angelangt, dass Personen nicht mal 'Hi' zu mir sagen oder mich als ein menschliches Wesen wahrnehmen, ich fühle mich wie ein Tier im Zoo und möchte in der Lage sein, meine geistige Gesundheit zu behalten. Mir ist klar, dass ich damit viele Personen enttäuschen werde, aber ich schulde niemandem ein Foto. Und an all die Menschen, die entgegnen 'aber ich habe dein Album gekauft': Ihr habt das bekommen, wofür ihr bezahlt habt, ein Album. Es steht nirgends im Kleingedruckten, dass ihr jedes Mal, wenn ihr mich seht, auch ein Foto bekommt."

Was war passiert? US-Medien berichten, dass Bieber am Dienstagnachmittag mit einem Kumpel in Boston Billard spielen war. Eine Familie habe zunächst den Anschein gemacht, als würde sie die Toiletten suchen, ehe sie sich dem 22-Jährigen näherten und Fotos mit ihm verlangten. Sie deuteten an, er schulde ihnen ein Selfie, da sie all seine Alben gekauft haben.

 

Es muss Grenzen geben

 

Die Fans des 22-Jährigen zeigen zum einen Verständnis für seine Entscheidung, zum anderen hagelt es auch Kritik. Ein Fan schrieb unter seine Ankündigung, er solle nicht so ein Arsch sein und sich nicht so anstellen, schließlich seien die Fans der Grund für seinen Erfolg. Sicher könne es nervig sein, Fotos zu machen, aber Bieber hätte sich immerhin gegen ein "normales" Leben entschieden. Diesen Kommentar nutzte der Sänger, um seine Entscheidung weiter zu erläutern. Ein Problem sei es, dass in der heutigen Zeit jeder stets eine Kamera zur Hand habe.

"Wenn Grenzen zu setzen, bedeutet, ein Arsch zu sein, dann bin ich der größte Arsch überhaupt, aber ich denke, es ist clever und der einzige Weg für mich, um zu überleben", so Bieber. Er wolle das Leben genießen und kein Sklave sein, um Ansprüche, die andere an ihn stellen, zu erfüllen. Er liebe es, Menschen glücklich zu machen. Aber wenn jeder Mal in seiner Position wäre, würden alle verstehen, wie ermüdend das alles sein kann. Biebers Statement endet mit den Worten: "Ich werde weiterhin Entscheidungen treffen, die für meine Entwicklung passend sind und niemand wird es schaffen, dass ich mich deswegen schlecht fühle."

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