Justin Bieber: Ich war nicht betrunken

Justin Bieber
Justin Bieber © Cover Media

Justin Bieber (20) machte eine Fußverletzung für seine schwankenden Bewegungen verantwortlich.

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Nur verletzt

Das Teenie-Idol ('Boyfriend') sieht sich der Anklage gegenüber, in Florida im benebelten Zustand Auto gefahren zu sein, sich der Festnahme widersetzt und sich ohne einen gültigen Führerschein hinters Steuer gesetzt zu haben - der Sänger wurde im Januar verhaftet. Ein Video, das vergangenen Monat an die Öffentlichkeit gelang, zeigt Bieber, der in einen Becher uriniert und vergeblich versucht, für einen Nüchternheits-Test eine gerade Linie entlang zu gehen. Laut neuer Dokumente, die 'TMZ' vorliegen, behauptet der Star nun, dass der Grund für sein Taumeln nicht etwa Alkohol oder Drogen gewesen wären, sondern eine Fraktur in seinem rechten Fuß. Der Chartstürmer hatte sich bei einem Skateboard-Unfall verletzt, der drei Monate zurück liegt und der Festnahme im Januar vorausging.

Die 'Washington Post' berichtete passend dazu, dass die Bluttests des Hit-Lieferanten einen Alkoholwert von unter 0,2 Promille vorwiesen - für minderjährige Autofahrer in Amerika ist dieser Wert die Grenze. Doch andere Analysen stellten fest, dass Rückstände des Medikamentes Xanax sowie Marihuana in seinem Körper gefunden worden.

Das Polizeirevier in Miami hat zwar eine Nulltoleranz-Politik in Bezug auf minderjährige Autofahrer und Alkohol, trotzdem können die Beamten wie es scheint nicht genug Beweise für ihre Vorwürfe vorlegen. Zunächst behaupteten die Polizisten, dass Justin Bieber extrem nach Alkohol gerochen hätte, was allerdings im Widerspruch zu seinem niedrigen Alkoholwert stehen würde. Ein anderer Polizist meinte indes, dass er den Mädchenschwarm auf öffentlicher Straße bei einem illegalen Autorennen erwischt hätte, doch wie es scheint gibt es auch dafür nicht genügend Beweise.

Des Weiteren wurde Bieber in Miami angeklagt, da er seinen Bodyguard angewiesen haben soll, den Fotografen Jeffrey Binion zu schlagen. In einer darauffolgenden eidesstattlichen Aussage, die als Video ebenfalls ins Internet gelangte, weigerte sich der Popstar, Fragen bezüglich seiner On/Off-Beziehung mit der Künstlerin Selena Gomez (21, 'Slow Down') zu beantworten. Doch laut Mark DiCowden, dem Anwalt des Klägers Binion, ist es möglich, dass der Musiker eine Zwangsvorladung vom Gericht bekommt, die ihm vorschreibt, jede Frage, die ihm über die Sängerin gestellt wird, zu beantworten. "Ich erwarte Justin Biebers Wiedererscheinen für eine eidesstattliche Aussage, die wahrheitsgemäß beantwortet werden soll, und dass er seine Erinnerungen hinsichtlich des Vorfalls, der sich zwischen ihm und seinen Bodyguards abspielte, einschließlich des 'Selena Gomez'-Vorfalls, vorlegt", sagte der Anwalt gegenüber 'E! News'.

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