Jury wählt schönste Frau der Fußball-EM

Miss EM 2016
24 junge Frauen aus den Teilnehmerländern der Fußball-EM konkurrieren um den Titel der schönsten Frau der Fußball-EM. Foto: Uwe Anspach © DPA

Gesucht wird die schönste Frau der Fußball- Europameisterschaft: Eine Woche vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-EM in Frankreich treten 24 junge Frauen um den Titel "Miss EM" gegeneinander an.

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Sie kommen aus allen EM-Teilnehmerländern, sagte Organisator Ralf Klemmer nach einem ersten Treffen der Kandidatinnen am Mittwoch in Rust bei Freiburg. Den Angaben zufolge sind sie 18 bis 28 Jahre alt, jede von ihnen vertritt ihre Heimatnation. Gewählt wird am Freitag (3.6./20.00 Uhr) im Europa-Park im baden-württembergischen Rust.

Der Schönheitswettbewerb sei im Vorfeld auf gute Resonanz gestoßen, sagte Klemmer. Mehrere hundert Frauen aus ganz Europa hätten sich beworben, 24 von ihnen kommen nun auf die Bühne. Sie präsentieren sich im Trikot der Fußball-Nationalmannschaft ihres Landes sowie in Abendkleid und Badebekleidung. Eine Favoritin gebe es nicht, hieß es. Spezielle Kentnisse in Fußballfragen seien nicht gefordert. Für Deutschland geht "Miss Germany" Lena Bröder (26) ins Rennen.

Die Siegerin erhält laut Veranstalter 5000 Euro und eine Armbanduhr. Eine offizielle Funktion bei der Fußball-EM hat sie den Angaben zufolge nicht. Sie wird die Spiele aber bei Public Viewings und anderen Veranstaltungen begleiten. In Rust wird seit zehn Jahren zu jeder Welt- und Europameisterschaft eine jeweilige Miss gewählt. Start des Wettbewerbs war 2006 zur Fußball-WM in Deutschland.

Die Kandidatinnen müssen in dem Land, das sie vertreten, geboren sein oder die entsprechende Staatsangehörigkeit nachweisen, sagte Klemmer. Gewählt wird die Schönheitskönigin von einer unabhängigen Jury. Dieser gehören unter anderem der frühere Fifa-Schiedsrichter Walter Eschweiler (80), der ehemalige Fußballprofi und heutige Trainer Thorsten Fink (48) sowie Boxtrainer Ulli Wegner (74) an.

Moderiert wird die Miss-Wahl von Fußball-Reporter Marcel Reif (66). Es ist sein erster Auftritt nach seinem Ende beim TV-Sender Sky. Vergangenen Samstag hatte er dort sein letztes Spiel kommentiert.


dpa
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