Julio Iglesias: Proteste nach Auftritt vor afrikanischem Diktator

Sänger Julio Iglesias ist wegen eines Auftritts in Äquatorialguinea in die Kritik geraten. Der 69-Jährige war in dem westafrikanischen Staat in geschlossener Gesellschaft vor Teodorin Obiang, dem Sohn des Diktators Teodoro Obiang, und allen Ministern aufgetreten, wie die Zeitung 'El Pais' berichtete.

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Die Eintrittskarte kostete 750 Euro. Für viele Einwohner dieser ehemaligen spanischen Kolonie entspricht diese Summe zwei Jahresgehältern. Viele Leser reagierten mit Empörung und beschimpften Iglesias als "unverschämte" und "gewissenlose" Person.

Obiang werden unter anderem Veruntreuung öffentlicher Gelder, Geldwäsche und Vertrauensbruch vorgeworfen.

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