Juliette Lewis: Scientology ist ein Begriff der Popkultur

Juliette Lewis: Scientology ist ein Begriff der Popkultur
Juliette Lewis © Cover Media

Juliette Lewis (42) könnte genauso gut als "grüner Elefant" wie als Scientologin bezeichnet werden - beide Begriffe sind für sie gleichermaßen bedeutungslos.

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Keine Gespräche über Religion

Die Schauspielerin ('Im August in Osage County') gehört ebenso wie die Hollywoodstars Tom Cruise (53, 'Oblivion') und John Travolta (61, 'Pulp Fiction') zu den Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft. Allerdings bezeichnet sie sich selbst nicht gern als Scientologin: "Ha! Wurdest du hierher geschickt, um mich über Scientology zu befragen?", lachte sie auf die Frage des britischen Magazins 'Elle' nach ihrer Religion. "Das ist die Sache mit den Bezeichnungen: Ich bin an der Kultivierung von Qi, an der Lebenskraft und der Kraft der Seele interessiert. Ich habe keine Beziehung zu dem Begriff der Popkultur 'Scientology'. Du könntest mich genauso gut einen grünen Elefanten nennen."

Doch nicht nur Juliettes religiöse Überzeugungen sind immer wieder ein beliebtes Thema in den Medien, sondern auch ihre berühmten Filmrollen. Die bekannteste ist wohl die verrückte und beängstigende Mallory Knox, die sie in 'Natural Born Killers' spielte. Der Film ist zwar aus dem Jahr 1994, dennoch erwarten noch immer viele, dass Lewis Ähnlichkeiten mit ihrem Charakter aufweist. Das Fluchen ist wohl tatsächlich eine Ähnlichkeit, die der Schauspielerin auch im wahren Leben unterlaufen.

"Es gab eine Zeit, in der ich dachte 'Vielleicht sollte ich mich mehr zusammen nehmen.' Aber ich bin unglaublich ungeschickt und feminin und einfach nur ungeschliffen. Ich war schon in sehr feinen Umgebungen. Ich habe zum Beispiel die Queen getroffen. Sie haben mir gesagt, ich solle nicht fluchen und ich dachte, ich bekomme auf einmal das Tourette-Syndrom und sage 'Sch***e. Ich habe vergessen Eure Majestät zu sagen, es tut mir leid!' Wenn mir jemand zu viele Regeln auferlegt, dann spielt der Rebell in mir verrückt", lachte sie.

Ganz im Unterschied zu ihrem furchtlosen Charakter aus dem Kultfilm, sieht sich Juliette Lewis im Alltag jedoch mit zahlreichen Ängsten konfrontiert, darunter auch einen Mann fürs Leben zu finden: "Oh man, die Liebe. Die Angst, jemanden hereinzulassen. Das habe ich erst vor Kurzem durchgemacht. Außerdem auch Menschenmassen, davor habe ich eine Riesenangst."

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