Julie Bowen: TV-Verbot brachte nichts

Julie Bowen
Julie Bowen © Cover Media

Die Verbannung ihres Fernsehers machte Julie Bowen (44) auch nicht kreativer.

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Ihr Mann fand's eh lächerlich

Die Schauspielerin ist mit ihrer Serie 'Modern Family' extrem erfolgreich, aber auch, wenn sie dem Medium Fernsehen einiges zu verdanken hat, verzichtete die Blondine über ein Jahrzehnt darauf, einen Fernseher zu haben. Angefangen hatte das als Experiment: "Ich wollte sehen, was man mit den Stunden anfängt, die man ansonsten vor dem Fernseher verbringen würde", erzählte sie der britischen Zeitung 'The Independent'. "Natürlich habe ich nicht viel gemacht. Ich habe keinen Roman geschrieben und ich habe auch keine Gedichte verfasst."

Der TV-Bann funktionierte gut, bis Julies Ehemann auf der Bildfläche erschien: Scott wollte wirklich gerne wenigstens einen kleinen Fernseher haben. Das Ende vom Lied: Das Paar ist seit zehn Jahren verheiratet und besitzt mittlerweile sogar mehrere TV-Geräte. "Er fand mein Verbot lächerlich. Als wir zusammenzogen, gab ich auf und wir bekamen einen Fernseher und jetzt haben wir Tonnen davon. Aber ich habe darauf bestanden, keinen im Schlafzimmer zu haben und da habe ich mich durchgesetzt."

Die beiden haben auch drei Kinder, den sieben Jahre alten Oliver und die fünfjährigen Zwillinge John und Gustav. Die kennen die Paraderolle ihrer Mama nicht, was der nur Recht ist. Überhaupt ist ihr daran gelegen, dass ihre Kinder so normal wie möglich aufwachsen. Größere Probleme bereitet ihr das nicht: "Würde ich meine Kinder in Oklahoma groß ziehen, wäre ich ein großer, riesiger Star, aber in L.A. bin ich nur eine zweitklassige Fernseh-Schauspielerin. Sie gehen mit Gwen Stefanis und Dave Grohls Kindern zur Schule und lasst es euch von mir sagen: Keiner gibt einen feuchten Dreck darauf, ob meine Kinder da sind, wenn diese Kinder da sind", lachte Julie Bowen.

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