Julia Scharf: Männerdomäne? Kein Problem!

Julia Scharf
Julia Scharf © Cover Media

Julia Scharf (33) hat kein Problem damit, beruflich hauptsächlich vom anderen Geschlecht umgeben zu sein.

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Henne im Korb

Als Sportmoderatorin ('Sport im Dritten') hat sie es überwiegend mit Männern zu tun - und die hübsche Blondine findet das gut so. "Nein, mir fällt es nicht schwer", entgegnete sie im Interview mit 'Bunte.de' und ergänzte: "Ich arbeite gerne mit Männern zusammen. Ich könnte nie in einer Firma mit lauter Frauen arbeiten." Zwar werde sie zunächst einmal auf Herz und Nieren geprüft, was ihr Können und ihre Fußballleidenschaft betreffe, doch das sei "schnell geklärt. Das trifft auf mich zu."

Generell sei die Branche auch längst nicht mehr so machomäßig, wie es ihr noch nachhängt. Kicker und Medienkollegen hätten sich längst daran gewöhnt, bei Interviews einer Frau gegenüber zu stehen. Einzig die Fußballlehrer bewegen sich laut Scharf noch ein wenig in alten Zeiten. "Trainer sind vielleicht öfter irritiert, wenn eine Frau zum Interviewtermin kommt. Die kommen meistens noch aus einer anderen Generation und kennen noch Zeiten, in denen gar keine Frauen im Stadion waren", erklärte die Fernsehdame.

Die gebürtige Thüringerin arbeitet seit 2013 auch für die 'Sportschau' im Ersten. Ein Posten, den bis 2009 Monica Lierhaus (44, 'ran') inne hatte. Die musste sich damals jedoch einer Hirnoperation unterziehen, bei der es zu Komplikationen kam. Es folgten mehrere Monate Koma und anschließend ein harter und steiniger Weg der Rehabilitation. Jetzt berichtet die gebürtige Hamburgerin für den Sender 'Sky' von der WM aus Brasilien. Julia Scharf bewundert die Leistung ihrer Kollegin: "Sich bei so einer schweren Erkrankung so hohe Ziele zu setzen und diese auch noch zu erreichen, finde ich grandios", lobte sie. "Ich finde, es ist eine große Leistung. Hut ab! Sie hat es gut gemacht."

Lierhaus selbst hatte sich vor Kurzem gegenüber 'welt.de' zu ihrer langen Rückkehr in ihren alten Beruf geäußert. Dass sie das geschafft hat, habe ihr ein Gefühl von "nach Hause kommen" bereitet. "Wenn man so viel neu lernen musste und muss wie ich, dann klammert man sich an solche großen Ziele ebenso wie an die kleinen Schritte, die man erreichen will", gestand die Kollegin von Julia Scharf.

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