Julia Engelmann träumt von neuen Träumen

Julia Engelmann
Julia Engelmann © Cover Media

Julia Engelmann (22) verwirklicht viele ihrer Träume. Zum Glück kommen aber auch immer wieder neue dazu.

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Kosmischer Hunger

Die Schauspielerin ('Alles was zählt') machte in den vergangenen Monaten vor allem als Poetry-Slammerin auf sich aufmerksam: Ihr Gedicht 'One Day' entwickelte sich in wenigen Tagen zum Internet-Hit und machte die blonde Bremerin landesweit bekannt. Auch ein Buch hat die Künstlerin geschrieben, wie sie es sich als Kind erträumt hat: Es heißt 'Eines Tages, Baby: Poetry-Slam-Texte - mit One Day' und erschien im Mai. Momentan steht Julia Engelmann außerdem in einer kleinen Rolle für die Verfilmung von Hape Kerkelings 'Ich bin dann mal weg' vor der Kamera und plant eine lang ersehnte Reise nach Venedig.

Kein Wunder, dass Julia im 'Zeit Magazin' von sich behaupten konnte: "Wenn ich so darüber nachdenke, muss ich sagen: Es läuft ganz gut mit meiner Traumverwirklichung." Am Ende der Zukunftsvisionen ist die Poetin allerdings noch lange nicht - obwohl sie von sich selbst sagt, keine "Tagträumerin" zu sein: "Im Moment träume ich von neuen Träumen. Kürzlich war ich bei einem Vortrag, in dem es um Träume, Visionen und Sehnsüchte als Quelle der Lebenszufriedenheit ging. 'Kosmischer Hunger' wurde das dort genannt, ein ziemlich cooler Begriff, wie ich finde. Bei allem Im-Moment-Leben: Wir brauchen unsere Träume. Und auch ich bin kosmisch hungrig!"  

Auf 'YouTube' wurde der Auftritt von Julia Engelmann beim 5. Bielefelder Hörsaal-Slam inzwischen schon über 7 Millionen angeklickt, der 'Kurier' wollte von der Künstlerin wissen, wann sie realisiert habe, dass sie damit einen Hit gelandet hat: "Als die Millionengrenze überschritten wurde, kam ein Anruf - ich saß mit meinen Eltern im Auto. Eine Tageszeitung war am Telefon und die wollten wissen, ob ich die Stimme meiner Generation bin", erzählte die Entertainerin mit einem Lächeln. Dieses Kompliment aber, so nett es auch gemeint sein mag, will Julia Engelmann nicht auf sich sitzen lassen: "Meine erste Gegenfrage ist dann immer, was und wer denn meine Generation genau sein soll und wer ich denn sein sollte, um das zu wissen. Jeder ist seine eigene Stimme - und das zusammen bildet die Gesellschaft. Ich bin Teil eines Ganzen, wie die anderen auch."

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