Jürgen Prochnow findet Hedgefonds verbrecherisch

Jürgen Prochnow findet Hedgefonds verbrecherisch
Jürgen Prochnow © Cover Media

Jürgen Prochnow (64) mag es nicht, wenn man mit dem Ersparten anderer Leute spielt.

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Windige Geschäfte

Der Schauspieler ('Der Bulle und das Mädchen') gibt in der Verfilmung des Suter-Romans 'Die dunkle Seite des Mondes' einen skrupellosen Investor und er selbst kann wenig Gutes an dieser Berufsgruppe finden, wie er 'Filmreporter.de' verriet:

"Das Treiben der Hedgefonds ist verbrecherisch und sollte zum Teil verboten werden", forderte der Star. "Mich stört auch, dass Banker so viel Geld mit windigen Geschäften mit dem Ersparten anderer Leite machen. Das steht in keinem Verhältnis zum Aufwand oder zum Einkommen von Menschen, die für den Mindestlohn von 8,50 Euro den ganzen Tag schuften."

Prochnow selbst hat als junger Mann auf Wunsch der Eltern eine Banklehre gemacht, bevor er sich dann doch in die Schauspielerei stürzte. Nach 'Das Boot' Anfang der 80er Jahre rief dann Hollywood und der gebürtige Berliner folgte dem Ruf in die Staaten. Die Umstellung, auf Englisch zu drehen, hat ihm eine Weile zu schaffen gemacht: "Ich war vom Theater gewohnt einen Prozess durchzumachen, der auf der Sprache basiert. Jede Nuance des Textes wird bei den Proben interpretiert. Im Englischen fiel es mir schwer, sie herauszuarbeiten. Ich war verunsichert. Der Druck hat mich gestresst. Ich war nach jedem Drehtag völlig geschafft."

Mittlerweile dreht er wieder verstärkt in Deutschland und soll sich auch nach einem neuen Haus in seiner Heimat umschauen. Seiner jetzigen Frau Verena Wengler soll es dort besser gefallen, wie er vor Kurzem 'RP Online' verriet: "Darum überlegen wir, vielleicht in Berlin eine Wohnung zu nehmen. Meiner Frau liegt Hollywood nicht so", erklärte Jürgen Prochnow.

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