Jürgen Klopp: BVB-Trainer nimmt Fremdgeh-Gerüchte mit Humor

Jürgen Klopp und Ulla
Jürgen Klopp und seine Ulla sind 2005 verheiratet © Bongarts/Getty Images, Bongarts

Jürgen Klopp: Privates statt Sportliches

Damit hätte wohl niemand gerechnet. Auf der Pressekonferenz von Borussia Dortmund vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen den FC Bayern München bezieht Noch-BVB-Coach Jürgen Klopp ganz offen Stellung zu wilden Fremdgeh-Gerüchten - und kontert diese mit einem Augenzwinkern.

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Normalerweise laufen Pressegespräche vor einem Fußballspiel immer nach dem gleichen Schema ab, doch an diesem Tag in Dortmund war alles anders. Zu Beginn der PK räumte Klopp erstmal mit fiesem Tratsch rund um seine Person auf. “Man hat mir gesagt, dass in Dortmund die Gerüchte umgehen, ich würde den Klub verlassen, weil ich zu Hause rausgeflogen bin und ein Verhältnis mit einer Spielerfrau habe. Puh! Also, das kann man auch direkt wieder ad acta legen.“

Klopp beteuerte: “Meine Frau hat mich nicht rausgeworfen. Auch wenn sie dazu viele Gründe gehabt hätte möglicherweise, aber nicht, weil ich was mit einer anderen Frau gehabt hätte – sondern weil ich ein bisschen doof bin. Aber auch das ist nicht passiert. Bei mir zu Hause ist alles cool. Es läuft sogar so gut, ich könnte sogar noch was abgeben fürs Berufliche. Ich liebe sie nach wie vor von ganzem Herzen.“

Der 47-Jährige und seine Ulla sind seit 2005 verheiratet. Bereits im letzten Jahr machte er ihr eine wundervolle Liebeserklärung: “Als ich sie zum ersten Mal gesehen habe, war mir sofort klar: Mit dieser Frau möchte ich unbedingt den Rest meines Lebens verbringen. Ich habe meinen besten Kumpel geheiratet, und der sieht auch noch aus wie gemalt.“

Bei den Klopps ist also weiter alles in bester Ordnung. Bleibt nur die Frage, woher die Untreue-Gerüchte überhaupt kamen. Denn die privaten Auswärtsspiele des Trainers wurden nicht etwa von den Journalisten angesprochen, sondern von BVB-Pressesprecher Sascha Fligge. Der erklärte das ungewöhnliche Vorgehen in der ‘Bild‘ so: “Das Gerücht hat 0,0 Prozent Wahrheitsgehalt. Bevor die halbe Welt hinter vorgehaltener Hand diskutiert, haben wir es für sinnvoll gehalten, es pro-aktiv aus der Welt zu schaffen.“ Das wäre damit auf jeden Fall geschafft, auch wenn mindestens die halbe Welt - bis jetzt - noch gar nichts von den Gerüchten wusste.

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