Jürgen Domian: Doku über seine Arbeit

Jürgen Domian: Doku über seine Arbeit
Jürgen Domian © Cover Media

Jürgen Domian (57) und seine Arbeit als nächtlicher Seelentröster für die Nation werden Thema eines Kinofilms.

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Neuer Kinofilm

Der Moderator ('Domian'), der sich seit über zwanzig Jahren nachts im Radio und im Fernsehen die Sorgen seiner Mitbürger anhört, beendet 2016 seine Arbeit. Ab Mitte Oktober läuft im Kino eine Dokumentation über sein Wirken, 'Domian - Interview mit dem Tod' und am 2. November strahlt der WDR 'Domian - Zwischen Tag und Nacht' aus.

Wenn man seit über zwanzig Jahren die Nacht zum Tag macht, kann man kein normales Leben führen, deshalb hat der Gummersbacher, der sich selbst als Einzelgänger bezeichnet, um halb sechs Uhr morgens bestimmte Einschlafrituale, wie er in einem Interview mit dem 'SZ-Magazin' verriet: "Ich gehe ins Internet oder schaue die Fernsehsendungen, die ich abends verpasst habe, Talkshows, Hart aber fair, Stefan Raab. Damit fahre ich mich allmählich runter. Dann folgen ein Glas Rotwein, eine Melatonin-Tablette und Ohrenstöpsel gegen die Tagesgeräusche im Innenhof. Leider kommt es in steter Regelmäßigkeit vor, dass ich morgens um halb acht immer noch versuche, einzuschlafen. Das ist die Hölle."

Dieser Rhythmus macht vor allem das Leben mit anderen schwer, ganz egal, ob nun in einer Beziehung oder mit Freunden. "Für klassische Beziehungen ist mein widernatürlicher Lebensrhythmus ein Killer. Und dann schreibe ich auch noch Bücher und habe deswegen am Wochenende auch kaum Zeit. Hätten Sie Lust, sich mit mir Sonntagnacht um eins in einer Bar zu treffen? Das sind schon spezielle Typen, die auf diese Frage mit Ja antworten", seufzte Jürgen Domian.

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