Judith Holofernes: Ich will über Musik reden

Judith Holofernes
Judith Holofernes © Cover Media

Judith Holofernes (37) wünscht sich, dass sich die Medien mehr auf ihre Songs und weniger auf ihr Familienleben konzentrieren würden.

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Nicht über meine Mutterrolle!

Die Frontfrau und Gitarristin der Band Wir sind Helden ('Denkmal') brachte im Februar ihr Soloalbum 'Ein leichtes Schwert' auf den Markt und tourte damit auch. Im Rahmen der Gesprächsrunde 'Brigitte Live' beschwerte sich die Berlinerin darüber, dass die Medien sie vorwiegend zu ihren beiden Kindern befragen, aber nicht zu ihrer Musik. "Ich will über Musik reden. Ich habe keine Mutti-Platte gemacht, und bei Männern würde auch keiner über eine Papi-Platte sprechen, nur weil jemand Vater ist", ereiferte sich die talentierte Künstlerin, die seit 2006 mit Sebastian Roy, dem Schlagzeuger der Helden, verheiratet ist. Auch Auftritte in TV-Shows helfen nicht weiter, denn: "Es gibt wenige Formate, die auf Musik ausgerichtet sind. Dadurch ist es sehr schwer, sich mit dem zu präsentieren, was man eigentlich macht", seufzte Holofernes.

Die 'Stuttgarter Zeitung' allerdings nutzte ein Interview mit der Blondine schon, um über Musik zu sprechen. Besser gesagt über den Wechsel vom Bandmitglied zur Solokünstlerin: "Ich habe meine Band wirklich heiß und innig geliebt, aber dadurch, dass wir so durch und durch demokratisch waren, konnte man nie besonders spontan handeln, und für die Musik ist es schon nicht schlecht, einfach das machen zu können, was einem gerade durch den Kopf trappst", erklärte die zweifache Mutter. Und die Jungs ihrer Truppe sind ja nicht aus der Welt: "Wir telefonieren und sehen uns, sooft es geht. Und wenn wir uns sehen, dann fühlen wir uns wie Geschwister. Wenn man so lange zusammen in einer Band spielt, hat man gemeinsame Erfahrungen im Rücken, die niemand sonst nachvollziehen kann", lächelte Judith Holofernes. 

 

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