Judd Apatow: Eine schwere Kindheit

Judd Apatow: Eine schwere Kindheit
Judd Apatow © Cover Media

Judd Apatow (47) ließ sich von der Trennung seiner Eltern anspornen.

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Trotzdem motiviert

Die Kindheit des Regisseurs ('Beim ersten Mal') verlief nicht besonders einfach, da sich seine Mutter und sein Vater mehrfach voneinander trennten, dann wieder versöhnten, nur um sich später endgültig scheiden zu lassen, als Judd zwölf Jahre alt war. Für ihn war die Situation allerdings Motivation, es selbst besser zu machen.

"Als Kind wollte ich nach Kalifornien ziehen - ich wollte einfach weg [von Long Island]", erinnerte sich der Filmemacher im Interview mit 'Billboard'. "Die schwierigen Momente meiner Kindheit motivierten mich, einen Job zu kriegen und hart zu arbeiten."

Seinen eigenen Kindern wollte er zudem dasselbe Schicksal ersparen. "Ich höre sie nie sagen 'Ich muss verdammt nochmal aus Brentwood raus!'", lachte Judd, der zwei Töchter mit seiner Frau Leslie Mann (43, 'Immer Ärger mit 40') großzieht. "Keine Ahnung ob ich ihr Leben stabiler mache oder sie demotiviere."

Nach der Scheidung seiner Eltern entschied sich der Regisseur, bei seinem Vater zu leben, was seine Mutter ihm offenbar nicht verzieh. Bis heute leidet sein Verhältnis zu ihr darunter. "Meine Mutter gab mir das Gefühl, dass es ein Verrat war, bei meinem Vater zu leben", seufzte er. "Heutzutage sagen Menschen furchtbare Ding, erklären anschließend aber 'Es tut mir leid, ich war sauer; das hier ist eine wirklich schwierige Situation'. Meine Mutter hat das aber nie getan." Deshalb sei er heutzutage ständig "auf der Hut", sich emotional zu öffnen.

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