Joseph Gordon-Levitt verteidigt Marihuana

Joseph Gordon-Levitt verteidigt Marihuana
Joseph Gordon Levitt © Cover Media

Joseph Gordon-Levitt (34) findet, dass Cannabis in unserer Gesellschaft übermäßig "verteufelt" wird.

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Alkohol ist schlimmer

Der Schauspieler ('Inception') hat schon in der Vergangenheit zugegeben, Marihuana zu rauchen. Auch wenn er andere nicht dazu ermutigen will, seinem Beispiel zu folgen, ärgert er sich dennoch über das Image der Droge.

"Obwohl sich das Blatt langsam wendet, denke ich, dass Marihuana in unserer Gesellschaft zu sehr verteufelt wird. Ich kenne Leute, bei denen es außer Kontrolle geriet und es zu einem Teil des Lebens wurde, der nicht mehr positiv ist. Es gibt auf jeden Fall einen Suchtfaktor, aber der ist psychologisch. Das ist keine körperliche Sucht wie bei Zigaretten oder Alkohol", erklärte Joseph im Interview mit dem 'Playboy'.

Für ihn habe die Droge sogar berufliche Vorteile, da seine Kreativität sich durch den Konsum mehr entfalten könne. "Wenn ich Gras rauche, sehe ich Verbindungen, die ich sonst so nicht sehen würde", behauptete er. "Manchmal sind diese Verbindungen lächerlich, aber manchmal auch großartig. Man denkt dann: 'Ach du Schei*e! Da wäre ich vielleicht gar nicht drauf gekommen.' Auch am Morgen danach macht das noch Sinn."

Bei Dreharbeiten hält sich Joseph von Cannabis allerdings fern, versicherte er. Dennoch raucht er hin und wieder mit Kollegen abseits des Sets. So auch mit Regisseur Oliver Stone (69), für dessen neuen Film 'Snowden' er vor der Kamera stand. "Mit Oliver war es richtig schön, weil wir die meiste Zeit über in dieser anstrengenden Arbeitssituation waren. Wenn wir dann kifften, kifften wir einfach und sahen uns ein paar Filme an", gab Joseph Gordon-Levitt preis.

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