Joko Winterscheidt und Matthias Schweighöfer: Stolze Daddys und gute Freunde

Joko Winterscheidt und Matthias Schweighöfer im Interview
Joko Winterscheidt und Matthias Schweighöfer sind seit zehn Jahren eng befreundet © picture-alliance / Eventpress /, Eventpress / Tillman

Joko Winterscheidt und Matthias Schweighöfer über Vaterfreuden und Männerfreundschaft

Sonst sieht man Joko Winterscheidt meist nur an der Seite von TV-Buddy Klaas Heufer-Umlauf über die Bildschirme flimmern, doch für den neuen Film 'Der Nanny' hat sich der Moderator jetzt mit Matthias Schweighöfer zusammengetan. Die beiden kennen sich nun schon seit zehn Jahren, wie sie im Interview mit der Zeitschrift 'Gala' erzählen. "Das war eine total verrückte Story", sagt Matthias Schweighöfer. "Ich hatte mich in Jokos Ex-Freundin verliebt - und er sich in meine. Es war also ein ziemlich holpriger Start."

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Naja, so ganz habe es sich dann doch nicht zugetragen, wie der 34-Jährige später lachend zugibt. Als Matthias mit seiner Freundin in Jokos Nachbarschaft in Berlin zog, soll er ihm geholfen haben, eine Couch in die Wohnung zu tragen. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft! Vor allem, weil die beiden viele prägende Erfahrungen gleichzeitig erlebt haben. "Sei es nun in Sachen Karriere - oder dass wir beide Väter geworden sind", verrät Matthias.

Das heißt jetzt aber nicht, dass sich die beiden nur noch über die neuesten Erziehungsmethoden oder Wickeltechniken austauschen. Wenn sich die beiden mal auf ein Bierchen oder zum Daddeln treffen, müsse gar nicht viel geredet werden. Das mache für sie eine gute Männerfreundschaft aus. "Natürlich gibt es Nachmittage, die wir gemeinsam mit den Kindern verbringen, aber auch dann sind die profanen Dinge des Papa-Alltags zwischen uns kein Thema", erklärt Joko.

"Wir sind aber auf jeden Fall beide superstolze Daddys", fügt Matthias hinzu. Selbst dann, wenn seine fünfjährige Tochter Greta zur Meisterin im Fluchen wird. Ausdrücke wie "Fuck you, du A...!" gehören inzwischen zu ihrem Wortschatz, wie Matthias verrät. "Ich finde es auch nicht dramatisch, hin und wieder 'Scheiße!' zu sagen", meint Joko. "That's life! Diese komisch übertriebene Political Correctness nervt."

Trotz der Kinder komme eine Hochzeit für die beiden erstmal nicht in Frage. "Ich feier' lieber auf Festen, auf denen ich eingeladen werde", so Joko. "Ich brauche das auch nicht", stimmt Matthias zu. "Der emotionale Stress und Kummer wiegen [im Falle einer Scheidung] um ein Vielfaches höher als die Freude über das Ja-Sagen."

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