Joko Winterscheidt: Designer ohne Kleiderschrank

Joko Winterscheidt: Designer ohne Kleiderschrank
Joko Winterscheidt (li.) spricht sich mehr Stilkompetenz zu als dem Kollegen Klaas Heufer-Umlauf © ddp images

Joko Winterscheidt macht nicht nur im TV mal mehr, mal weniger subtile Späße - der gerade gekürte "Brillenträger des Jahres" ist tatsächlich auch ein Unternehmer in Sachen Mode. Denn der 36-Jährige ist Eigentümer des Labels German Garment. Und trotzdem alles andere als ein bestens organisierter Textil-Junkie, wie er nun in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" zugegeben hat.

Diss für Kollege Klaas

So erzählt Winterscheidt, er besitze zwar "bestimmt 25 oder 30 Anzüge", trage aber trotzdem meistens das gleiche Exemplar, das zudem mit einer Seite stets in der Sonne hänge und deshalb heller sei. Denn mit Winterscheidts Kleiderschrank gibt es das ein oder andere Problem: "Beim Umzug ging eine der beiden Glastüren kaputt. Ich hätte mich also a) darum kümmern müssen, dass das Umzugsunternehmen die Scheibe ersetzt, b) diese Scheibe kaufen und c) einen Handwerker organisieren müssen. Deswegen habe ich einfach die andere Tür auch ausgebaut."


"Klaas hat keinen Geschmack"

Auch in Sachen Haare bleibt Winterscheidt locker. "Nein, ich bin nicht narzisstisch", versichert er. "Ich würde mir sogar wünschen, dass mir meine Frisur wichtiger wäre. Manchmal gehe ich drei Monate nicht zum Frisör und lasse alles rauswachsen." Eines stellt er aber trotzdem klar. Mehr Sinn für stilvolles Äußeres als Kollege Heufer-Umlauf habe er allemal: "Mit Klaas kann man nicht über Mode reden, weil Klaas keinen Geschmack hat", scherzte der TV-Star.


Die Bemühungen mit seinem Modelabel will Winterscheidt nun übrigens forcieren. Erstmals seit sechs Jahren gebe es jetzt eine Strategie für das Projekt. "Wenn alles klappt, kommt im Herbst eine kleine Kollektion in den Handel und in unseren Online-Shop."

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