Johnny Depp und Amber Heard im Rosenkrieg: Paul McCartney, Kim Basinger, Madonna und Co. ging es ähnlich

Wie Johnny Depp: Diese Stars haben schmutzige Rosenkriege hinter sich
Nicht nur Amber Heard und Johnny Depp (li.) liefern sich einen Rosenkrieg: Auch bei Heather Mills und Paul McCartney sowie Kim Basinger und Alec Baldwin ging es bei der Scheidung hoch her... © [M] BAKOUNINE / Featureflash Photo Agency / Featureflash Photo Agency / Shutterstock.com

Wer ist Opfer, wer ist Täter? Diese Frage beschäftigt derzeit die Medien, wenn es um die Scheidung von Amber Heard (30, 'Rum Diary') und Johnny Depp (52, 'Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln') geht. Die Schauspielerin wirft ihrem Noch-Ehemann häusliche Gewalt vor, sein Team stellt Heard als geldgierige Lügnerin hin. Es ist nicht die erste Trennung eines Promi-Paares, die in der Öffentlichkeit eskaliert.

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Baldwin, McCarteny, Woods

 

Kim Basinger und Alec Baldwin

 

Kim Basinger (62, 'Um jeden Preis') und Alec Baldwin (58, 'Mission: Impossible - Rogue Nation') galten fast ein Jahrzehnt als Traumpaar Hollywoods. Doch die Schauspieler ließen bei der Scheidung im Jahr 2002 kein gutes Haar aneinander. Sie stritten sich erbittert um das Sorgerecht für Tochter Ireland (20) und zogen in der Öffentlichkeit bei jeder Gelegenheit übereinander her. Baldwin warf seiner Ex-Frau eine psychische Störung vor, sie bezichtigte ihn, unkontrollierbar aggressiv zu sein.

Das war aber noch lange nicht alles: Die US-Klatschseite 'TMZ' hatte eine Nachricht von der Mailbox von Ireland Balwin veröffentlicht, in der Baldwin seine Tochter wüst beschimpft hatte. Er nannte die damals Elfjährige ein "gemeines, gedankenloses, kleines Schwein". Baldwin entschuldigte sich für den verbalen Ausraster und warf im Gegenzug Ex-Frau Basinger vor, das private Gespräch absichtlich den Medien zugespielt zu haben. Bis zur Einigung sollen sie rund drei Millionen US-Dollar verpulvert haben. Baldwin musste zum Anti-Aggressionstraining und Kurse zur richtigen Erziehung absolvieren.

 

Heather Mills und Paul McCartney

 

Ähnlich wüst waren die Beschimpfungen zwischen Heather Mills (48) und Ex-Beatle Paul McCartney (73, 'New'). Sie bekam zwar am Ende über 24 Millionen Pfund zugesprochen und monatliche Unterhaltszahlungen, doch gab sie auch zum Besten, die Ehe mit einer Rocklegende sei keineswegs ein Paradies. Mills stieg im Jahr 2008 zur Hassfigur der Briten auf und musste sich in den Scheidungspapieren dazu verpflichten, keine weiteren Interviews über die Liaison mit McCartney zu geben.

Das hält sie aber nicht davon ab, auch Jahre nach der Scheidung noch nachzutreten. Im Frühjahr 2015 sagte sie in der irischen 'The Late Late Show', ihr Ex-Mann müsse deswegen Lieder mit Rihanna und Kanye West aufnehmen, um relevant zu bleiben. Viele junge Menschen würden den Ex-Beatle gar nicht mehr kennen. McCartney wiederum ließ nach der Scheidung verlauten, seine Ehe mit Mills sei durchaus der Hauptanwärter für den größten Fehler seines Lebens.

 

Denise Richards und Charlie Sheen

 

Im Jahr 2006 hatten es auch Charlie Sheen (50, 'Two and a Half Men') und Denise Richards (45, 'Wild Things') aufeinander abgesehen. Er beschimpfte sie in damals veröffentlichten E-Mails als "mieses, arbeitsloses Schwein", sie bezichtigte ihn, die gemeinsamen Töchter unsittlich berührt zu haben. Zwar glätteten sich die Wogen für einige Jahre, doch Anfang 2016 verklagte Richards ihren Ex-Mann erneut. Sheen soll sie und eine der beiden Töchter bedroht und den Geldhahn zugedreht haben.

In den offiziellen Gerichtsunterlagen hieß es, Sheen solle gegenüber seiner Ex-Frau verkündet haben: "Wenn du mich gegen die Kinder aufbringst, trenne ich deinen Kopf ab und schicke ihn deinem Vater." Sheens Anwalt entgegnete den harten Anschuldigungen, dass es der 45-Jährigen lediglich ums Geld ginge. Im März forderte er vor Gericht, die Unterhaltszahlungen reduzieren zu wollen, da die Arzt-Rechnungen aufgrund seiner HIV-Infektion ins Unermessliche stiegen. Im Rosenkrieg Sheen vs. Richards dürfte das letzte Wort noch nicht gesprochen sein.

 

Madonna und Guy Ritchie

 

Madonna (57) und Regisseur Guy Ritchie (47, 'Sherlock Holmes') trennten sich 2008 nach acht gemeinsamen Ehejahren. Die Scheidung war relativ schnell abgewickelt, doch die Schlacht um das Sorgerecht der Kinder wurde dadurch erst eröffnet. Ritchie warf seiner Ex-Frau vor, sie sei von ihrer Darstellung in der Öffentlichkeit besessen. Zudem sei der Spaß in ihrer Ehe verloren gegangen, das gemeinsame Lachen blieb aus. Sie sei in den letzten Jahren nur noch sauer gewesen. Die Ehe sei am Ende nur noch ein reiner Zirkus gewesen, kein echtes Familienleben mehr.

Offenbar sieht das der gemeinsame Sohn Rocco (15) ähnlich. Der Teenager sorgte in den vergangenen Monaten für Drama zwischen dem einstigen Ehepaar, da er zu Papa Ritchie nach England geflüchtet war und sich weigerte, über Weihnachten das Land wieder zu verlassen. Mama Madonna will den Spross jedoch bei sich haben. Ein Gericht soll den Streit klären. Doch es sieht so aus, als wären sich die Eltern außergerichtlich einig geworden. Rocco durfte sich für das Frühjahrssemester in London einschreiben und zuletzt reiste er freiwillig zurück nach New York, um Zeit mit der Pop-Queen zu verbringen.

 

Elin Nordegren und Tiger Woods

 

Für den größten Skandal sorgte Profi-Golfer Tiger Woods (40). 2010 ließen er und seine Frau Elin Nordegren (36) sich scheiden, was flott über die Bühne ging, doch die Enthüllungen, die davor und danach durch die Presse geisterten, hatten es in sich. Woods hatte seine Ex-Frau mit unzähligen Frauen betrogen. Sein Vermögen und die Reputation in der Sportwelt standen auf der Kippe, vor allem da einige seiner Ex-Gespielinnen über seine Vorlieben im Bett und Details der Affären auspackten. Woods gestand die Seitensprünge ein und entschuldigte sich öffentlich bei seiner Frau.

Angeblich kommunizierten die beiden aber nur noch über ihre Anwälte miteinander. Woods soll sich zudem geweigert haben, sein Vermögen komplett offenzulegen. Die gebürtige Schwedin soll jedoch einen dreistelligen Millionenbetrag erhalten haben. Die Wogen wurden geglättet und Elin Nordegren brach erst vier Jahre später ihr Schweigen. Sie sei durch die Hölle gegangen, habe sich aber der Kinder zuliebe am Riemen gerissen, verriet sie damals dem "People Magazine". Mittlerweile sind die beiden sogar Freunde.

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