Johnny Depp: Haft oder Strafgeld

Johnny Depp: Haft oder Strafgeld
Johnny Depp © Cover Media

Johnny Depp (51) könnte für zehn Jahre hinter Gitter wandern.

- Anzeige -

Nach Hunde-Skandal

Der Schauspieler ('Edward mit den Scherenhänden') schmuggelte unlängst seine zwei Yorkshire Terrier, Boo und Pistol, nach Australien, wo er die neueste Fortsetzung der 'Pirates of the Carribean'-Filmreihe dreht. Da er die beiden Vierbeiner zuvor nicht anmeldete und sie auch nicht in Quarantäne gab, droht ihm 'Down Under' nun eine Haftstrafe. Alternativ soll er eine Geldstrafe in Höhe von rund 310.000 Euro bezahlen, wie die australische Zeitung 'The Sydney Morning Herald' berichtet.

Der Angelegenheit wurde am Montag [25. Mai] im Rahmen einer Senatssitzung in der australischen Hauptstadt Canberra besprochen und es heißt, dass einige der anwesenden Staatsdiener die Handlung des Hollywood-Helden als "sehr ernst zu nehmende" Bedrohung für das Land darstellten. Die Hunde befinden sich zwar nicht mehr in Australien, trotzdem will man Johnny Depp zur Rechenschaft ziehen. Auch der Pilot, der Pistol und Boo nach 'Down Under' transportierte, muss offenbar mit Konsequenzen rechnen.

Ursprünglich war es der australische Landwirtschaftsminister Barnaby Joyce, der auf den Fehltritt des Stars aufmerksam machte und ihn dafür verurteilte.

"Dass er sie ins Land geschmuggelt hat, fanden wir heraus, als er sie zu einem Hundefrisör brachte", gab der Politiker dem Radiosender '612 ABC Brisbane' zufolge zuvor preis. "Jetzt muss Mr. Depp die Hunde entweder zurück nach Kalifornien schicken oder wir müssen sie einschläfern."

Johnny Depp gab schließlich nach und schickte seine Haustiere kurz vor Ablauf der gesetzten Frist zurück nach Kalifornien. Er selbst folgte am Montagabend.

Cover Media

— ANZEIGE —