Johnny Depp: Ein Oscargewinn muss nicht sein

Johnny Depp: Ein Oscargewinn muss nicht sein
Johnny Depp © Cover Media

Johnny Depp (52) winkt ab, wenn es um den Oscar geht.

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Viel zu viel Stress

Der Schauspieler ('Edward mit den Scherenhänden') sieht sich jetzt wieder Oscar-Gerüchten ausgesetzt, da er in seinem neuen Thriller 'Black Mass' in der Rolle des Gangsters Jack 'Whitey' Bulger die Kritiker begeistert hat. Aber der Hollywoodstar schiebt da gleich einen Riegel vor, denn ihm würde vor der Dankesrede grauen:

"Ich will dieses Teil gar nicht gewinnen", gestand er 'Newsbeat' anlässlich der Premiere seines Films beim Londoner Filmfestival. "Ich will nicht reden müssen. Sie haben mir zwei- oder dreimal Nominierungen gegeben. Eine Nominierung reicht doch völlig."

2004 wurde Johnny für 'Fluch der Karibik' nominiert, ein Jahr später für 'Wenn Träume fliegen lernen' und 2007 für 'Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street'. Diese Nominierungen liegen schon eine Weile zurück und viele finden, dass der Darsteller mit 'Black Mass' zu alter Klasse zurückgefunden hat.

Er selbst will davon nichts wissen: "Von wo soll denn das Comeback gekommen sein? Von den Toten", scherzte der zweifache Vater. "Ich habe hier doch nichts anderes gemacht als in meinen anderen Filmen." 

Diese Einstellung zeigt sich auch wieder, wenn es um die Oscar-Zeremonien geht: Der Frauenschwarm mag Konkurrenzdenken überhaupt nicht. "Wenn ich gewinne, bedeutet es, dass ich im Wettbewerb mit jemanden gestanden habe, aber das habe ich gar nicht. Ich ziehe mein Ding durch und mache, was ich will. Einige Leute mögen das vielleicht nicht, aber das ist auch in Ordnung", zuckte Johnny Depp mit den Achseln.

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