John Travolta vergleicht sich mit einem Athleten

John Travolta vergleicht sich mit einem Athleten
John Travolta ist © Evan Agostini/Invision/AP

John Travoltas Karriere wurde schon mehrfach als "beendet" und "begraben" erklärt. Doch nach längerer Zeit stieg der Schauspieler erneut zum Superstar auf - Quentin Tarantino (52) und seiner Hauptrolle in "Pulp Fiction" sei Dank.

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Der Schauspieler im Interview

In den letzten Jahren dann flaute die Karriere von Travolta erneut ab. Der Schauspieler wartete vergeblich auf große Kinoerfolge und hatte mit dem Tod seines autistischen Sohnes Jett in 2009 eine tiefe persönliche Tragödie zu verkraften. Diverse persönliche Krisen deuteten erneut an, dass die großen Zeiten von John Travolta wohl ein für alle Mal zu Ende seien.


Comeback

Doch wie so oft in der Vergangenheit, überrascht Travolta ein weiteres Mal. Sein neuer Film "The Forger" - darin spielt Travolta einen Künstler, der mit Immitationen viel Ärger bekommt - erhält seit Monaten schon überaus gute Kritiken und wurde auf diversen Filmfestivals als "ein echtes Juwel" gefeiert.


Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news geht Travolta auf seine Reputation ein, dass er in Hinblick auf seine Karriere neun Katzenleben habe: "Ich sehe mich eher wie einen Athleten, und jede Saison bringt ein anderes Comeback mit sich. Erfolg ist niemals garantiert. Du musst immer schön mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben und weitermachen. Dann wird auch alles gut", so Travolta.


"Kinder halten Beziehungen am Leben"

Auch zum Thema Beziehungen hat der 61-Jährige eine klare Meinung. Wohl auch, weil US-Medien seit geraumer Zeit immer wieder andeuten, dass Travoltas Beziehung zu Ehefrau Kelly Preston auf der Kippe stehe. Der seit 1991 verheiratete Travolta erklärt: "Kinder halten Beziehungen am Leben. Davon bin ich überzeugt. Du musst deine Beziehung nach einigen Jahren neu kreieren, sonst hört sie schnell auf zu existieren", so der Superstar weiter. Zusammen mit Preston hat er zwei Kinder.


"Du musst eine Beziehung immer wieder anreichern, ihr Sauerstoff zufügen. Wenn du glaubst, das würde auf magische Art und Weise passieren, dann bist du falsch gewickelt. Das ist meine Meinung. Leider geben die Menschen heute oft sehr schnell ihre Beziehungen auf. Wir haben das bislang, Gott sei Dank, noch nicht getan", sagt Travolta.


Auf die Frage, warum er - obwohl längst so wohlhabend, dass er seinen eigenen Düsenjet am privaten Haushangar parken kann - überhaupt noch weiter vor der Kamera steht und Filme macht, erwidert Travolta: "Mir macht es einfach noch Spaß. Warum sollte ich es denn aufgeben? Ich habe sehr viel Glück. Heute kann ich mir aussuchen, was ich mache, und was ich nicht mehr machen will. Wenn es mich nicht bewegt, nicht berührt, dann lasse ich es einfach links liegen, ganz einfach", stellt der Superstar klar.

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