John Travolta: Ich wollte nicht mehr aufwachen

John Travolta
John Travolta © Cover Media

John Travolta (59) verlor seinen Lebenswillen, nachdem Jett, der Sohn, den er mit seiner Frau Kelly Preston (51) hatte, 2009 im Alter von 16 Jahren starb.

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Der Verlust war zu groß

Der Sohn des Filmstars ('Grease') und der Schauspielerin ('Twins – Zwillinge') erlitt während eines Familienurlaubs auf den Bahamas einen tödlichen Krampfanfall. Seine Eltern bestätigten, dass Jett unter Autismus litt und schon einige Anfälle erlitten hatte.

Gestern Abend gab der Kino-Liebling ein Interview in London, in dem er darüber sprach, wie schwer es war, mit dem Tod seines Kindes klarzukommen. Er gab zu, dass es nach der Tragödie sogar Zeiten gab, in denen er "nicht mehr aufwachen wollte". "[Es] ist das Schlimmste, was mir jemals passiert ist", sagte er und führte weiter aus: "Die Wahrheit ist, dass ich nicht wusste, ob ich es schaffe. Das Leben hat mich nicht mehr interessiert, also brauchte es viel, dass es mir wieder besser ging."

Bei der anschließenden Trauerbewältigung half dem bekennenden Scientologen auch sein Glaube. "Ich denke nicht, dass ich das [ohne Scientology] durchgestanden hätte", sagte er gegenüber der britischen Zeitung 'The Telegraph'. Seine Glaubensbrüder halfen ihm durch die schwerste Zeit. "Sie waren nach Jetts Tod jeden Tag bei mir. Sie reisten sogar mit mir, wenn ich weg musste. Und zwei Jahre blieb das so", erzählte der Leinwanddarsteller. "Es war in dem zweiten Jahr, als ich anfing, für einen oder zwei Tage Pause zu machen, um zu sehen, wie ich alleine klarkomme."

Es gab aber auch positivere Themen, die während des Gesprächs mit dem Filmkritiker Barry Norman (80) angeschnitten wurden. Der Leinwandstar gab beispielsweise zu, dass er dem Regisseur Quentin Tarantino (50, 'Django Unchained') viel zu verdanken habe. Der Filmemacher castete ihn für den Kult-Streifen 'Pulp Fiction' - der Klassiker gab seiner Karriere damals wieder Aufwind. "Es gab Menschen, die viel heißer als ich waren und die die Rolle wollten. Aber Quentin setzte seine Karriere aufs Spiel und weigerte sich, den Film ohne mich zu machen."

Auch einige Fans von John Travolta konnten bei dem Gespräch, das auf einer Bühne stattfand, dabei sein und es freute sie sicher zu hören, dass ihr Star im nächsten Bond-Film unbedingt die Rolle des Bösewichtes übernehmen möchte.

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