Johannes B. Kerner gesteht Fehler ein

Johannes B. Kerner gesteht Fehler ein
Johannes B. Kerner bei der Moderation der Spendengala "Ein Herz für Kinder" © ddp images

Der Showmaster Johannes B. Kerner (50) nimmt im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" Abstand zu seinen früheren Ausflügen in die Werbebranche, die ihm unter anderem auch den Missmut des damaligen ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender eingebrockt hatten. "Vielleicht war es sogar ein Fehler, überhaupt Werbung zu machen", sagte Kerner im Hinblick auf die Diskussion über die strittige Tätigkeit als Werbefigur für Air-Berlin. Heute mache er jedenfalls keine Werbung mehr.

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Keine Werbespots mehr

"In der Außenwahrnehmung ist die Werbebranche eine schillernde Welt, und ein Fototermin ist relativ schnell gemacht", berichtet Kerner weiter, der auch für die Gutfried-Geflügelwurst vor der Kamera stand. Auf der anderen Seite laufe man aber eine ganze Weile lang mit der Werbung herum und merke irgendwann vielleicht, dass sie nicht zu einem passe.


Kerner spricht auch über seine Tätigkeit als Sportmoderator des ZDF durchaus selbstkritisch. So führt er an, dass er getrieben vom Ehrgeiz war, keine Fehler zu machen. Seine beruflich einsamste Zeit habe er 2009 erlebt, damals ging es laut Kerner bei ihm um die Frage: "Ist meine Fernsehkarriere vorbei?"


Der gebürtige Bonner verließ 2009 das ZDF und wechselte zurück zu Sat.1, bei denen er bereits von 1992 bis 1997 tätig war. Ab Herbst 2013 moderierte Kerner wieder für das ZDF.

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