Johannes B. Kerner: "Da hilft keine Routine"

Johannes B. Kerner (50) ist froh, dass es dem Kandidaten, der in seiner ZDF-Show kollabierte, wieder besser geht.

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Gesundheitsdrama in seiner Show

Die Aufregung war groß, als ein 61-jähriger Mann bei den Aufzeichnungen zu '1000 - wer ist die Nummer 1?' nach einem 1400 Meter langen Hindernisparcours zusammenbrach. Diagnose: Herzinfarkt. Laut Medienberichten wurde der Mann noch an Ort und Stelle reanimiert und später ins Krankenhaus gebracht, die Aufzeichnung wurde für zwei Stunden unterbrochen.

Bisher hatte Johannes B. Kerner sich nicht zu dem Vorfall geäußert, nun sprach er aber doch mit der 'Bild'-Zeitung über den schrecklichen Moment. Was ihm durch den Kopf gegangen sei, als der Mann kollabierte?

"Nur ein Gedanke: Hoffentlich geht es dem Mann schnell wieder besser", gestand Kerner und erzählte weiter: "Zum Glück ist das so, was er mir auch am Telefon bestätigte."

Der Zusammenbruch des 61-Jährigen war allerdings nur der tragische Höhepunkt einer Reihe von Vorkommnissen. Bei dem Hindernislauf verletzten sich mehrere Menschen, weil keiner der Kandidaten aus dem Rennen fliegen wollte: Laut 'express.de' wurde gedrängelt, geschubst, Menschen stürzten und erlitten leichte Verletzungen wie aufgeschürfte Knie. Ein Sprecher des ZDF bestätigte diese Berichte: "Es gab eine Reihe kleinerer Verletzungen sowie Kreislaufprobleme."

Um das Ganze zu toppen, machte dann auch noch die Technik Probleme - sicherlich das kleinste Übel an diesem Tag. Johannes B. Kerner betonte, dass die Gesundheit der Kandidaten wichtiger sei, als ein reibungsloser Ablauf:

"Pannen im Studio gibt es immer wieder. Man lernt im Laufe der Jahre, damit umzugehen. Doch wenn es einem Kandidaten nicht gut geht, hilft auch keine Routine."

'1000 - wer ist die Nummer 1?' soll trotz des Gesundheitsdramas am 2. Mai ausgestrahlt werden.

Cover Media

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