Jogi Löw: Weibliche Fans sind genauso wichtig

Jogi Löw
Jogi Löw © Cover Media

Jogi Löw (54) setzt bei der Fußballweltmeisterschaft auf die Unterstützung der Fans - egal ob männliche oder weibliche.

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Nicht nur Männer zählen

Der im Schönau im Schwarzwald geborene Sportler erklärte er im Interview mit der aktuellen 'MYWAY', die ab morgen im Handel erhältlich ist, dass er zwischen den Fans nicht unterscheiden würde: "Mir persönlich sind weibliche Fans kein bisschen unwichtiger als männliche." Und egal ob Männlein oder Weiblein: Das Publikum der Nationalmannschaft sei sowieso das Beste. "Unsere Fan-Struktur ist toll - da sind wir schon Weltmeister", befand der Trainer zufrieden.

Hauptsache die Anhängerinnen und Anhänger fiebern mit und drücken für ihr Team die Daumen. Mit abergläubischen Ritualen müsse ihm aber keiner kommen - Talent zähle! "Ich bin nicht abergläubisch und gehöre nicht zu den Fußballern, die glauben, mit der Auswahl der Trikots oder der Schuhe den Spielverlauf beeinflussen zu können", versichert er.

Löw findet übrigens auch, dass schicke Klamotten durchaus in die Fußball-Welt gehören. In einem Interview mit dem Männermagazin 'Playboy' befand er, dass die Mode im Sport heutzutage wichtiger geworden sei. "Fußball hat in den vergangenen Jahren eine solche Stellung eingenommen, dass gepflegtes Auftreten und ein wenig Eitelkeit einfach dazugehören. Als Bundestrainer und als Nationalspieler repräsentieren wir einen großen Verband, eine Nation, Fans und Sponsoren. Und dementsprechend präsentieren wir uns." Dabei könne allerdings jeder für sich selbst entscheiden, was er gerne tragen wolle: "Das läuft viel einfacher, als man denkt. Das ist ja keine Strategie oder ein Marketing-Gag, sondern wir ziehen an, was uns gefällt und worin wir uns wohlfühlen. Das ist völlig unspektakulär, kein großes Ereignis. Wir reden im Trainer-Team kurz vor Abreise ins Stadion: T-Shirt, Hemd, blauer Pulli, roter Pulli, Jackett?" berichtete der gut aussehende Ex-Fußballer. Auch an so manche modische Jugendsünde kann sich Jogi Löw noch gut erinnern: "Natürlich schaut man sich gelegentlich alte Fotos an, und wenn man sich dann in Schlaghosen und in diesen Hemden mit den ganz langen Krägen sieht, ist das herrlich komisch. Aber das war damals halt so - deswegen ist das für mich auch keine Sünde, zumal es damals eben auch andere Rahmenbedingungen gab. Wir waren ja vier Jungs zu Hause, da war auch häufiger mal Partnerlook angesagt. Als Kind hasste man das", erzählte Jogi Löw aus seiner Jugend.

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