Jörg Pilawa glaubt an das Fernsehen

Jörg Pilawa glaubt an das Fernsehen
Jörg Pilawa © Cover Media

Jörg Pilawa (50) ist fest davon überzeugt, dass das Fernsehen nicht aussterben wird.

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TV braucht neue Definition

Immer wieder diskutiert die Branche darüber, ob das Internet wirklich dafür sorgen wird, dass eines Tages niemand mehr vor den TV-Geräten sitzen wird. Nein, glaubt einer, der es wissen muss: Der erfolgreiche TV-Moderator Jörg Pilawa ('Quizduell') sieht die Veränderungen zwar, ist sich aber sicher, dass das Fernsehen weiterleben wird - wenn auch vielleicht in anderer Form.

"Ich glaube, wir müssen 'Fernsehen' schlicht neu definieren. Das klassische lineare Fernsehen ist ein aussterbendes Modell - darüber sind wir uns doch alle einig. Die jungen Zuschauer heute würden sich nie den Wecker stellen, um eine Sendung nicht zu verpassen. Die schauen, wann sie wollen und nicht wie wir früher um 20 Uhr die Tagesschau und danach einen Spielfilm", sah er im Interview mit der 'tz' ein.

Doch er hat auch einen Einwand: "Was es immer geben wird, ist Bewegtbild in jeglicher Art und Form - ob das eine Show ist oder ein Video, das ich bei YouTube hochlade. Die Verbreitung, die Verfügbarkeit ist einfach eine andere geworden."

Auch die klassische Samstagabend-Unterhaltung verändert sich mit dem Internet. So präsentierte Pilawa am Wochenende die Show 'Spiel für dein Land', in der Zuschauer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gegeneinander über eine Smartphone-App antraten. So wurde "sozusagen das Digitale mit dem Klassischen" verpartnert, erklärte der TV-Star vor der Show. "Das ist für mich als Macher natürlich spannend."

Und das war es nicht nur für ihn: 4,76 Millionen Zuschauer ließen sich laut 'DWDL.de' auf das neue Format ein, was einem sehr guten Marktanteil von 16,9 Prozent entsprach. Mit 8,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen war die Show auch bei der jungen Zielgruppe für ARD-Verhältnisse ein großer Erfolg für Jörg Pilawa.

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