Jochen Schropp: Im Spiegel sehe ich keinen Promi

Jochen Schropp
Jochen Schropp © Cover Media

Jochen Schropp (35) ist bodenständig und bescheiden.

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Einfach nur Jochen

Der Moderator ('X Factor') ist gut im Geschäft und von den TV-Bildschirmen derzeit nicht mehr wegzudenken. Klar, dass mit mehreren Fernsehjobs auch die Popularität steigt - ein Umstand, der die Persönlichkeit des in Gießen geborenen Stars jedoch nicht veränderte. "Wenn ich morgens in den Spiegel schaue, dann sehe ich da weder einen Prominenten noch einen TV-Star. Und wenn ich in Berlin-Mitte auf die Straße gehe um Erledigungen zu machen, dann als Mensch mit leerem Kühlschrank, aber nicht als Star oder Promi", stellte er im Interview mit 'DWDL.de' klar. Mehr noch: Sein Erfolg ist ihm manchmal sogar ein kleines bisschen peinlich, da dem smarten Jochen Arroganz und Hochnäsigkeit zuwider sind. "Mir ist das ehrlich gesagt eher unangenehm, wenn ich in einem Gespräch auf einer Party erwähne, dass ich Schauspieler oder Moderator bin und mich dann jemand fragt: 'Oh, müsste ich Dich kennen?' Ich sag dann immer: 'Nein, musst Du nicht.' Wie vermessen müsste man sein, in so einer Situation etwas anderes zu behaupten."

Die Karriere des Frauenschwarms startete zwar auch im TV vor der Kamera, aber als Schauspieler. Seine erste große Rolle hatte er in der ARD-Vorabendserie 'Sternenfänger', wo er neben Nora Tschirner (33, 'Keinohrhasen') und Oliver Pocher (36, 'Rent a Pocher') zu sehen war. So kennt der Künstler beide Seiten und ist froh, als Moderator Fuß gefasst zu haben: "Das ist auf jeden Fall eine sicherere Sache, weil ich Arbeit habe. Das auf jeden Fall. Ich sage mal so: Ich bin froh, dass es mir heute nicht mehr so geht wie vor fünf Jahren. Die Zeit, in der ich auf rote Teppiche und Medienevents gegangen bin, um überhaupt stattzufinden, ist vorbei."

Nun findet er zur Genüge statt. Doch was für ein Programm gefällt dem Fernseh-Schönling überhaupt, wenn er mal selbst nicht vor der Kamera steht? "Wenn es unberechenbar ist, nicht zu clean ist und wenn es eine Prise Wahnsinn mitbringt. Und ich persönlich mag es, wenn man im Zweifel sogar noch etwas dabei lernt - wobei das jetzt für meine nächsten Sendungen nicht unbedingt gilt", lachte er.

Humor und Wahnsinn kommen in seiner neuen Sendung 'Jetzt wird's schräg' schon mal nicht zu kurz: Dort führt er auf einer Bühne mit einem Gefälle von 22,5 Grad durch den Abend - Lachkrämpfe sind natürlich vorprogrammiert. "Wir spielen Spiele, die man auf jeder Party spielen könnte. Natürlich hat man auf dem Geburtstag keine schräge Bühne, aber vielleicht ist man irgendwann so blau, dass man wackelt und alles schief ist", grinste Jochen Schropp dazu gegenüber 'klatsch-tratsch.de'. Doch werden keine Spirituosen benötigt, um die Zuschauer zu unterhalten, denn der Star versprach: "Bei uns muss man nicht betrunken sein, um Spaß zu haben. Man kommt zusammen und macht sich eine gute Zeit."

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