Jochen Busse: Nacktszenen gehörten früher dazu

Jochen Busse: Nacktszenen gehörten früher dazu
Jochen Busse © Cover Media

Jochen Busse (74) ist zwar eher zurückhaltend, zog einst aber trotzdem vor der Kamera blank.

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"Es gab nichts anderes"

Ende der 60er Jahre ließ der Kabarettist und Schauspieler ('Das Amt') die Hüllen für die Komödie 'Ellenbogenspiele' fallen und wie er nun gegenüber 'bz-berlin.de' erklärte, sei das damals normal für die Filmindustrie gewesen.

"Das war eine hübsche Studenten-Komödie. Dass sie in diese Sex- und Aufklärungsfilmwelle fiel, lag an der Zeit damals. Es gab einfach nichts anderes", erinnerte sich Busse. Trotzdem - für ihn steht fest: "Ich war ja der erste nackte Mann im deutschen Film!"

Bekannt wurde der TV-Star dann aber erst als Moderator der Panelshow '7 Tage, 7 Köpfe' und als Spießer in der Comedy-Serie 'Das Amt'. Wie er es schaffte, die Rolle so zu perfektionieren? "Den Spießer hab ich mir anbeobachtet, den finde ich komisch. Diese Druckserei, herrlich", schmunzelte Busse im 'B.Z.'-Gespräch.

Am 28. Januar feiert der Komiker seinen 75. Geburtstag, an die Rente denkt er aber noch lange nicht, mit seinem nächsten Bühnenstück 'Der Pantoffelpanther' wird er sogar zeigen, wie gelenkig er noch ist: "Aus der Kerze heraus, zack, in den Lotussitz abgerollt!" Zu verdanken hat er diese Flexibilität einem regelmäßigen Yoga-Training.

Der Tod ist Jochen Busse trotz allem allgegenwärtig. Gegenüber der 'Bild'-Zeitung gestand er vor einigen Monaten: "Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht an den Tod denke! Der ist mir so vertraut. Das einzig unangenehme an diesem Tod ist die Vorstellung, es ist nass, es ist kalt und du liegst allein in diesem Dreck. Widerlich."

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