Jobs posthum mit Grammy geehrt

Der verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs hat die Musikindustrie mit seinen Ideen umgekrempelt - und bekommt dafür posthum einen Grammy. Der Musikspieler iPod und der Online-Musikladen iTunes hätten die Verbreitung von Songs revolutioniert, begründete die hinter den begehrten Preisen stehende Recording Academy am Mittwoch ihre Wahl.

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Jobs hatte mit dem iPod vor zehn Jahren einen grandiosen Hit gelandet. Binnen kürzester Zeit verdrängte der kleine weiße Kasten den Walkman oder tragbare CD-Spieler. Dank des iTunes-Stores können Nutzer ihre Lieder nun einfach aus dem Internet laden, statt sie im Laden zu kaufen. Jobs gelang es als erstem, mit allen fünf großen Musikkonzernen Verträge über den Online-Vertrieb ihrer Songs abzuschließen. Apple indes stieg binnen kürzester Zeit zu einem der wichtigsten Spieler in der Musikindustrie auf. Vor allem aber rettete Jobs mit dem iPod sein Lebenswerk - der reine Computerhersteller Apple stand damals kurz vor der Pleite. Heute ist Apple der wertvollste Technologiekonzern der Welt.

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