Joan Rivers: Wirbel um Narkose-Selfie

Joan Rivers
Joan Rivers © Cover Media

Der Skandal um das angebliche Narkose-Selfie mit Joan Rivers (†81) ist noch nicht vom Tisch.

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Ärztin weist Vorwürfe zurück

Die Ärztin, die sich selbst mit der schlafenden TV-Legende ('Märchenprinz verzweifelt gesucht') im Operations-Raum fotografiert haben soll - kurz bevor Joan an den Folgen eines Herz- und Atemstillstandes verstarb-, wurde inzwischen als Hals-, Nasen-, Ohren-Spezialistin Dr. Gwen Korovin identifiziert. 'CNN' hatte berichtet, dass die Medizinerin eine Biopsie durchführte und sich dann zusammen mit der schlafenden Entertainerin fotografierte. Laut 'TMZ' aber stimmen diese Berichte nicht: Insider behaupten, Dr. Korovin lehne die Gerüchte als "komplett erfunden" ab. Gestützt wird die Ärztin anscheinend von vielen zufriedenen Patienten, die sich zusammengeschlossen haben, um Korovin zu verteidigen und zu erzählen, welche zuverlässige Arbeit sie leistet.

Ob die Biopsie überhaupt gemacht wurde, wird indes immer fraglicher. Dr. Gwen Korovin dementiert, den nicht autorisierten Eingriff vorgenommen zu haben und auch die Klinik, in der Joan Rivers behandelt wurde, weist die Berichte von sich: In einem Statement von 'Yorksville Endoscopy' hieß es, diese Behandlung habe nie stattgefunden.

Joan Rivers hatte sich am 28. August in der New Yorker Klinik an den Stimmbändern operieren lassen, dabei war zu Komplikationen gekommen. Sie wurde ins Mount Sinai Hospital gebracht und in ein künstliches Koma versetzt. Am 4. September entschlief sie friedlich.

Die zuständige Gesundheitsbehörde führt nun nähere Untersuchungen zu dem Vorfall durch. Der leitende Klinik-Arzt, Dr. Cohen, hat sein Amt bereits niedergelegt.

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