Joan Rivers: Richter spricht Ärzte frei

Joan Rivers: Richter spricht Ärzte frei
Joan Rivers © Cover Media

Die Ärzte von Joan Rivers (81) müssen wegen ihres Todes keine Fehler eingestehen.

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Endlich der Abschluss?

Die Fernsehikone ('Fashion Police') starb nach einer Routineoperation im vergangenen September. Im Januar reichte ihre Tochter Melissa (47) eine Zivilklage gegen die behandelnden Ärzte des Yorkville Endoscopy ein. Wie 'Page Six' berichtet, stellte eine Richterin nun fest, dass sich die Mediziner keines Fehlers schuldig gemacht hätten.

Diese Entscheidung kommt, nachdem Melissa gefordert hatte, dass die Belegschaft eingestehen müsste, dass Dr. Lawrence Cohen kurz vor Joans Tod ein Foto seiner betäubten Patientin gemacht habe - laut der Anwälte steht dies in den Klinikakten. Dr. Cohen und seine Kollegen widersprechen dem Vorwurf und die Richterin Joan Lobis entschied zu ihren Gunsten.

Ist nun alles vorbei und das Verfahren damit beendet? Das ist unwahrscheinlich, denn Melissas Anwalt Jeffrey Bloom kündigte bereits an, er müsste lediglich die Art ändern, wie er die Ärzte, die damals anwesend waren, befragt.

In der 'The Wendy Williams Show' hatte Melissa Rivers erklärt, warum sie überhaupt vor Gericht ziehe: "Ich will wissen, was passiert ist. Ich muss es wissen, ich brauche Antworten. Ich bin wütend."

Im August 2014 hatte sich Joan Rivers in die Klinik begeben, um sich am Hals operieren zu lassen. Am 4. September verstarb sie nach Komplikationen. Am ersten Jahrestag ihres Todes wandte sich Melissa über den Twitter-Account ihrer Mutter an ihre Fans:

"Heute ist es ein Jahr her, dass meine Mutter starb. Das war ein Jahr der ersten Male: die ersten Feiertage, erste Geburtstage, die ersten alle ohne Mama, ohne Oma. Obwohl es schwierig ist, bin ich von der Liebe und überwältigenden Freundlichkeit erstaunt, die wir von der Familie, von Freunden und Menschen bekommen haben, deren Leben von der Frau, die sie als Joan kannten, berührt wurde - einer Frau, die wir alle so sehr vermissen."

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