Joan Collins: Alzheimer macht Angst

Joan Collins
Joan Collins © Cover Media

Joan Collins (81) findet nicht, dass man der Natur in jedem Fall freien Lauf lassen sollte.

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Sterbehilfe als Lösung?

Die legendäre Schauspielerin ('Der Denver Clan') ist mit dem 32 Jahre jüngeren Percy Gibson verheiratet, dessen Mutter an Alzheimer erkrankte. Diese Erfahrung brachte Joan dazu, über den Tod und auch über aktive Sterbehilfe nachzudenken.

Dem 'Mirror' sagte sie dazu: "Du musst das Leben genießen und ich lebe komplett im Hier und Jetzt. Glücklicherweise hatte ich niemals gesundheitliche Probleme, aber die Mutter meines Mannes litt an Alzheimer und das ist so beängstigende Krankheit … Ich wüsste nicht, was ich tun würde, wenn ich in dieser Situation wäre."

In diesem Zusammenhang erwähnte Joan auch den schweizer Verein Dignitas, der sich für das Selbstbestimmungsrecht der Menschen einsetzt und Freitodbegleitung anbietet. "Ich stimme mit Dignitas völlig überein", betonte Joan Collins. "Ich würde nicht so leben wollen … Ich habe so viele Kinder und Enkelkinder, Brüder und Schwestern, Nichten und Neffen, so eine große Familie - ich würde sie damit nicht belasten wollen. Ich meine, wir lassen Tiere auch nicht leiden, warum also Menschen?"

Glücklicherweise erfreut sich Joan trotz ihres hohen Alters bester Gesundheit - angeblich schafft sie sogar immer noch einen Spagat!

Um weiterhin gesund zu bleiben, lässt sich die Londonerin einiges einfallen. Zum Beispiel hat sie aufgehört, Fremden die Hand zu geben. "So verbreiten sich Keime am meisten, ich habe es also vor allem im Winter zur Regel gemacht", erklärte Joan Collins und fügte achselzuckend hinzu: "Es kümmert mich nicht, wenn andere denken, ich sei unhöflich!"

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