Joachim Löw hat keine Angst vor neuem Anschlag

Joachim Löw hat keine Angst vor neuem Anschlag
Ein nachdenklicher Joachim Löw während des Spiels am Freitag gegen Frankreich © ddp images

The show must go on! Das gilt ganz offensichtlich auch für die DFB-Elf vor dem Testspiel gegen die Niederlande am Dienstag in Hannover. Erstmals seit den Anschlägen von Paris äußerten sich nun Bundestrainer Joachim Löw (55) und Manager Oliver Bierhoff (47). Man habe keine Sorgen vor einer erneuten Terror-Attacke, sagte Löw bei der obligatorischen Pressekonferenz vor der Partie. Auch, weil die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt wurden.

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Vor dem Testkick gegen Holland

Der DFB gab am Sonntag bekannt, dass die Partie gegen Holland nicht abgesagt werden würde. Für Löw eine gute Entscheidung: Nach langen Gesprächen und Beratungen sei für alle klar gewesen, dass das Spiel stattfinden müsse. "Wir wollten ein klares Zeichen setzen und zeigen, dass wir für unsere Werte, Kultur und Freiheit eintreten wollen", sagte auch Bierhoff.

Am vergangenen Freitag kam es während des Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und Frankreich zu den breit angelegten Terror-Anschlägen an mehreren Orten in der französischen Hauptstadt. Drei Selbstmordattentäter sprengten sich in unmittelbarer Nähe des Stadions in die Luft. Die Detonationen waren auch im Stade de France gut zu hören. Zwei der Attentäter wollten offensichtlich in die Arena gelangen, um dort viele Menschen mit in den Tod zu reißen.

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