Jessica Stockmann: "Die Liebe zu meinen Kindern musste erst wachsen"

Jessica Stockmann spricht über die Liebe zu ihren Töchtern
Ganz offen spricht Jessia Stockmann über die Liebe zu ihren beiden Töchtern

"Liebe auf den ersten Blick hatte ich nur bei meinem Hund"

Jessica Stockmann ist Mutter zweier Töchter, Nisha adoptierte sie im Jahr 2000 gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann Michael Stich, fünf Jahre später wurde die leibliche Tochter Nicita geboren. Zum ersten Mal sprach die Schauspielerin jetzt über die Liebe zu ihren Töchtern. Eine Liebe, die nicht von Anfang an eine tiefe Liebe war.

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„Als Nisha und Nicita in mein Leben kamen, waren das die zwei schönsten Momente in meinem Leben“, sagt die 45-Jährige im RTL-Interview. Ein Satz, den wohl jede Mutter sagen würden, doch Jessica Stockmann fügt hinzu: "Ich kann nicht sagen, dass ich von heute auf morgen meinen kleinen leiblichen Floh angeguckt und gesagt habe: ‚Ich weiß genau, wie es dir geht, ich weiß genau, was du fühlst, es ist die tiefste Liebe des Jahrhunderts." Es sei zwar keine Wochenbettdepression gewesen, doch die Liebe musste erst wachsen.

Das Gefühl der 'Liebe auf den ersten Blick' habe sie bisher nur einmal in ihrem Leben gehabt, der Tag an dem sie ihren Hund bekam: „Damals bin ich zum Züchter gegangen, da saßen acht kleine Welpen rum, die habe ich angeschaut und einer davon war‘s." Sie sei sofort 'schockverliebt' gewesen. "Bei Kindern habe ich das nicht, muss ich ganz ehrlich sagen. Weder bei der Adoption, noch bei der Entbindung."

Spricht Jessica Stockmann einfach nur das aus, was Millionen andere Mütter auch empfinden? "Ich weiß nicht, ob das ein Ammenmärchen ist oder ob ich die einzige Rabenmutter bin, die dieses Gefühl nicht hatte."

Dennoch betont Stockmann, dass sie heute beide Töchter gleich stark liebt. „Die eine kommt aus dem Herzen, die andere kommt aus dem Bauch. Ich liebe sie beide gleich, da gibt es keinen Unterschied.“

Bildquelle: RTL

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