Jessica Schwarz: "Ich bin keine Davonläuferin"

Jessica Schwarz: "Ich bin keine Davonläuferin"
Jessica Schwarz © Cover Media, CoverMedia
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Fels in der Brandung

Jessica Schwarz (39) ist eine Kämpferin. Die Darstellerin hat die Hauptrolle in dem aktuellen Kinofilm 'Die Hände meiner Mutter' übernommen, der sich mit dem Thema sexueller Missbrauch von Söhnen durch ihre Mütter auseinandersetzt. Obwohl sexueller Missbrauch an Kindern zu 20 Prozent von Frauen ausgeht, gilt das in der Gesellschaft immer noch als Tabuthema. Jessica spielt die Ehefrau eines Mannes, der von seiner Mutter sexuell missbraucht wurde, das aber lange Jahre verdrängt. In einer der schwersten Zeiten steht sie ihrem Mann bei - ein Verhalten, mit dem sich die Schauspielerin persönlich sehr gut identifizieren kann, wie sie im Interview mit der 'Bunten' erklärte:

"Ich bin definitiv der Typ, der kämpft, ich bin keine Davonläuferin." 'Die Hände meiner Mutter' sei ihr sehr wichtig gewesen, betonte sie weiter: "Es gibt wenige Plattformen für Betroffene, ich hoffe, dass der Film ein Bewusstsein für das Thema schaffen kann. Ich finde der Film ist sehr feinfühlig geworden, ohne das Thema unnötig zu dramatisieren - es ist dramatisch genug."

Der Streifen passt auch deshalb gut zu ihr, weil Jessica Schwarz sehr oft in sich geht und sich viele Gedanken über das Leben macht, wie sie zuvor der Zeitschrift 'Closer' verraten hatte: "Ich war immer jemand, der sich schon früh mit sich selbst auseinandergesetzt hat, der immer eine gewisse Komik, aber gleichzeitig auch eine Melancholie in sich trägt. Mit so einer Voraussetzung hatte ich einen guten Zugang zum künstlerischen Bereich."

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