Jesse Eisenberg: Darum spielt er gerne den Bösewicht

Jesse Eisenberg spielt am liebsten gestörte Typen
Jesse Eisenberg © Cover Media

Jesse Eisenberg (32) spielt bevorzugt Charaktere, die ihm selbst nicht ähneln.

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Eigenwillige Rollenwahl

In dem neuen Superhelden-Film 'Batman v Superman: Dawn of Justice' schlüpfte der Schauspieler in die Rolle des Bösewichts Lex Luthor und Gegenspielers von Batman, den Ben Affleck (43) verkörperte. Luthor ist ein wissenschaftliches Genie, ähnlich wie Mark Zuckerberg, dessen Rolle er in dem Film 'The Social Network' übernahm. In einem Interview mit der britischen Zeitung 'The Metro' erklärte Jesse nun, dass er bei seiner Rollenwahl vor allem Wert darauf lege, dass seine Charaktere keine Ähnlichkeiten mit ihm selbst haben. "Ich versuche, durchschnittliche Menschen zu vermeiden, weil ich selbst überaus durchschnittlich bin. Ich liebte meinen Charakter in 'Die Unfassbaren - Now You See Me', weil er so selbstbewusst war. Bei den Dreharbeiten nehme ich dann ganz unbewusst dieses Gefühl der Sicherheit an und das ist sehr hilfreich. Viele der anderen Rollen, die ich spiele, sind sehr viel gestörter", berichtete er.

Seine Rolle als größenwahnsinniger Luthor passt sehr gut in diese Kategorie. "Ich dachte mir, dass das ein Typ ist, der zwei Gesichter hat: ein öffentliches, charmantes und gütiges Gesicht in der Öffentlichkeit und privat ist er zutiefst verunsichert, gequält und zunehmend gefährlich. Ich versuchte mir Eigenheiten zu überlegen, die auf beide Personen zutreffen", erklärte er weiter.

Zurzeit ist Jesse Eisenberg in dem Film 'Louder Than Bombs' zu sehen, im kommenden Monat steht er in dem Stück 'The Spoils' in London auf der Bühne. In 'Café Society', dem neuen Film von Woody Allen (80) spielt er auch mit, dieser wird die Filmfestspiele von Cannes eröffnen.

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